ANGEHÖRT: S O H N

31. Oktober 2013



85 auf der Landstraße. Im dritten Gang.
Ich trete das Gas noch etwas mehr durch.
110. Der Motor heult auf als ich endlich auf die Kupplung drücke und hoch schalte.
Ich sehe nicht mal ob ich noch auf der Straße bin oder in Kürze auf dem Acker aufschlage
Ich sehe ja nachts eh so gut wie gar nichts. Und heute ist es auch noch besonders dunkel.
Natürlich habe ich das Geschwindigkeits- Spielverderber -Schild  gesehen, zumindest soweit es meine Nachtblindheit noch zu lies, aber diese Arschkrampe mit dem verdammt schlechten Kennzeichen K-OT 74 trödelt und zuckelt nun schon 16 Minuten vor mir rum.
Und Geduld ist keine Tugend. Nicht heute. Nicht meine.
Also kneiff ich die Arschbacken zusammen und tue etwas absolut wagemutiges und verrücktes:
Ich überhol nachts auf der Landstraße. ALLEINE!
Und kann mir mein selbstgefälliges, süffisantes Grinsen einfach nicht verkneifen als ich vor K-OT 74 wieder rüber ziehe.
Wenigstens ein Erfolgserlebnis heute.
Ich fasse Mut, halte meine Tachonadel konstant im dreistelligen Bereich und sauge gierig die kalte Luft ein, die durch das geöffnete Fenster ins Wagen innere strömt.
Allein am Steuer in dunkler Nacht.
Was eben noch nach Utta Danella und schwammiger ZDF Verfilmung klingt kommt mir nun schon fast symbolisch für mein Leben rüber. Dabei bin ich nicht allein. Ich bin frei. Ungebunden. Zügellos. Zu allen Schandtaten bereit.
Und ehe ich noch eine Gloria Gaynor Hymne anstimmen kann, um mein Selbstbewusstsein, welches sich wie Phoenix aus der Asche gen Himmel erheben wollte, zu feiern, wechselt das Lied meiner Auto Beschallungs CD.

Drei Sekunden genügen und mein Magen dreht sich um.
Drei Textzeilen und ich ruiniere mein Augen Make Up.
Bei 1:25 Minute schüttelt es mich so sehr, dass ich rechts ran fahren muss.

Und mit verheulten Augen sehe ich K-OT 74 siegessicher an mit vorbei ziehen.


Nach 38 Litern Abschiedstränen und 4 Stunden Anfahrt kam ich mit 3 Koffern, 7 Reisetaschen und einer Ikeatüte endlich an. Im Nirgendwo.
Ohne Ampeln. Ohne Massimo Dutti und Douglas um's Eck und mit schlechtem Handyempfang.
Die ersten Tage im Exil sind immer hart.
Aber in Zeiten, in denen Joey im Dschungel gegen Lieblingstranse Olivia siegt und Jenny Elvers-Ehegal den Schnapps im Container nicht anrührt ist es für mich ein leichtes das dritte mal auf dem Berg zu überwintern.
Und so hauchte ich, voller Vorfreude auf einen besonders lauschigen und schweinekalten Winter, meinem bis dato noch so sterilen Büro endlich etwas Nachkriegs - Charme ein.
Wie eine Trümmerfrau sitze ich nun zwischen Papierchaos und Zettelwirtschaft. Aber immerhin nicht mehr in Schlafanzug oder Flodder Hosen. Da ich nun mal kein Freund der radikalen Veränderungen bin belasse ich es aber weiterhin bequem. Man mag es ihr nicht auf den ersten Blick ansehen, aber diese Lederleggins sind einfach anschmiegsam wie ein Lugner  Mausi- Katzi - Vieh. Kombiniert mit meinem Oma Jäckchen mach ich Sie Bürotauglich und starte, ohne Baucheinziehen und Luftanhalten in die neue Saison. In bester Erinnerung an meine Home Office Zeit.


OUT OF OFFICE

30. Oktober 2013

Der Herbst ist da.
Gut, das kommt jetzt nicht sonderlich überraschend und war so vorhersehbar wie der erneute Entzug von Maccaulay Culkin.
Aber wer hätte gedacht dass wir wirklich diesen Bilderbuch Herbst bekommen?
Mit Sonnenschein und mehr braun, rot und gold Tönen als die Urban Decay Palette zu bieten hat?
Nach diesem September? Wohl keine alte Sau.
Und so verbringe ich nicht nur meine -verdiente- Mittagspause auf dem Balkon sondern schleiche mich sogar nach Feierabend nochmal aus dem Haus.
Um mal durchzuatmen und zu entspannen. Und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.
Von durchatmen und entspannen kann ja auch keine Rede mehr sein bei dem momentanen Chaos in meiner Bude. Man sollte meinen im umziehen bin ich mittlerweile ein Profi.
Und ich weise auch durchaus passable Kenntnisse, im umziehen in Auto's und öffentlichen Toiletten unter Zeitdruck, auf. So von Business Mäuschen zur Partyschlampe in nur 3 Minuten. Und mit Garantie mindestens einer Laufmasche.
Aber mit diesen Wohnort wechseln umziehen, da hab ich es nicht so.
Nicht, wegen dem Wechsel an sich.
Sondern weil meine Bude nun aussieht wie Berlin '45.
Ich vegetiere zwischen Ikea Tüten mit Klamotten die aussehen als wären sie von einer- ganz schlechten -Mottoparty übrig geblieben, Säcken voll Schuhen, auf denen keine Sau laufen kann, und Pfandflaschen. 
Ich bin ein Messie. Ja, ein Modemessie.
Hänge ich Janosch noch ein Kind an, wasche mir die Haare nicht mehr und schminke mich ab, sind alle Voraussetzungen für einen Quotenhit auf RTL 2 gegeben.
Und bis ich, als gefeierter Realitystar, ein anständiges all inclusive Umzugsunternehmen raushängen lassen kann, schleiche ich mich eben heimlich und mit minimalen schlechten Gewissen aus dem Schutthaufen,
Oma hat gesagt ich soll das Wetter noch genießen. 












NOCH NICHT AUSGEZOGEN,ABER ZUMINDEST MAL ANGEZOGEN.

25. Oktober 2013

Ich zog die Tür zu. So, wie ich es schon viele Male zuvor getan habe. Und wie ich es kenne.
Nur dass ich sie diesmal nicht wieder aufsperren werde.
Weil der Schlüssel innen liegt.
Gleich neben meinem Herz und meinen Hoffnungen. 

In der Wohnung die ich nun verlasse.
Und die ich in und auswendig kenne.
Ich habe nicht aufgegeben. Und trotzdem habe ich verloren.
Weil ich aus deinem Leben verschwinden muss. 

Wie kann ein Mensch, der den Atemzug davor noch sagte, dass er dich liebt, dir so weh tun?
Auch wenn so viele, verletzende Worte gefallen sind,  hat doch die Liebe weiterhin bestand.
Du sagst, Zeit heilt alle Wunden - auch wenn ein paar Narben bleiben, man lebt weiter.
Aber Narben sieht man. Und frägst du dich nicht auch manchmal, beim Anblick einer solchen Wunde, warum es so gekommen ist? Und ob es hatte sein müssen?

Mich verletzt nicht der Auszug, auch nicht der verlorene Respekt, den ein Streit zwangsläufig mit sich zieht. Oder die zu schnell und viel zu laut ausgesprochenen Worte.
Verdammt, mich verletzt dass ich dir nichts wert bin.
Dass ich es DIR nicht wert bin zu kämpfen.
Ich kann monatlich meine Miete und 3 Paar Schuhe selbst und ohne fremde Hilfe bezahlen. Ich kann, zumindest teilweise, mit einem Akku Bohrschrauber umgehen und von meinen Einparkkünsten kann sich selbst Mario Barth noch eine Scheibe abschneiden.
Aber nenn mich naiv.
Ich will erobert werden. Ich will dass du um mich kämpfst. Die Evolution hat es dir doch so einfach gemacht. Kein Drache der sich dir in den Weg stellt, noch nicht mal eine böse Stiefmutter oder Hexe.
Ein Anruf, eine SMS. Das würde mir doch schon reichen.
Wenn du sagst du liebst mich, dann zeig es mir!
Du und ich. Wir sind ein starkes Team. Uns gehört zusammen die Welt.
Und wir sind eine gemeinsame Zukunft wert.
Ich bin es wert. Ich bin es wert von dir geliebt zu werden.

Wir vertrauen darauf, aus unseren Fehlern zu lernen. Was aber wenn wir unsere Fehler nicht einsehen, wenn wir nicht bereit sind etwas dazu zulernen.
Ist es besser jemanden ziehen zu lassen, in der Hoffnung er kommt wieder?
Manchmal muss man loslassen, damit etwas zurück kommt. 
Ich schaffe es auch ohne dich. Aber will ich das?

FIGHT FOR IT!

23. Oktober 2013

KAWUUUM!
Metallic kracht! Es ist laut, schrill und nicht alltagstauglich.
Will gesehen werden.
Genau genommen, wie ich.
Aber eben nicht so billig wie Neon.
Oder dieses Mädchen, mit dem ich vor etlichen Jahren durch die Clubs gezogen bin und dessen Rock nochmal drei handbreit kürzer war als meiner.
 Lederhose: Escada // Schuhe: Zalando Collection // Pulli & Jacke: H&M // Tasche: Kipling

ANGEZOGEN: THE METALLIC PÄNTS!

22. Oktober 2013























.
DO IT NOW.
SOMETIMES "LATER" BECOMES "NEVER".

Warum nicht einfach mal was erleben? Warum nicht mal 'nen Wechselschlüppi und ein Zahnbürstchen in die Handtasche packen und einfach losfahren in ein Abenteuer?
Und wann wenn nicht jetzt? Der Herbst ist mit seinen lauen Temperaturen, den goldenen Blättern an den Bäumen und dem nicht Auftreten von weißen Tennissocken in Trekkingsandalen wohl die perfekte Reisezeit für einen Städtetrip.
Überfüllte Museen, verschwitzte Hände, die am Reiseführer pappen, und Shorts die von Ärschen aufgefressen werden, heben wir uns für den Juli wieder auf. 
Doch was tun wenn die Reisekasse für neue Schuhe oder einen Vollrausch auf der Wiesn geplündert wurde?
Sparfüchse aufgepasst!
Das aufregende Leben kann doch wegen einer solchen Nichtigkeit nicht warten!
Abenteuer wollen ja eben auch erlebt und nicht bezahlt werden!


  • HINKOMMEN
    Wer Abenteuer will der kann natürlich Trampen. Man lernt nette, aufgeschlossene Leute kennen, sammelt ein paar Anekdoten für die Enkel und kommt umsonst an's Ziel - wenn's gut läuft.
    Im schlechtesten Fall liegt man vergewaltigt im Straßengraben in Tschechien. Auch eine Story wert, aber eher in der Lokalspalte der Bild. Zum Trampen muss man der Typ für sein
    - Abenteuer für EUR 0.
    Wer auf der sicheren Seite sich wissen möchte und Verspätungen wegstecken kann - dem bleibt die Bahn. Oder der Fernbus. Auch da kann man nette Bekanntschaften schließen - oder sich die IPod Hörer einstöpseln und ein guten Buch aufschlagen
    - Euroticket von der Deutschen Bahn für EUR 19.
  • SLEEP SOLVES EVERYTHING. - SCHLAFEN.
    Kleine und feine Zimmer, ein sauberes (eigenes!) Badezimmer und ein beschissenes Frühstück gibt es im Vitkov Central Hotel. Relativ zentral gelegen, besticht das Hotel mit bunten Blümchen Vorhängen und einem unschlagbaren Preis! Pro Nacht zahlten wir für das Zimmer (für 2 Personen) grad mal EUR 25,00. Das Frühstück war auch noch inkludiert. Kannste aber getrost weiterschlafen.
    -Übernachtung/ Frühstück EUR 25,00 pro Doppelzimmer.

  • IST DAS KUNST ODER KANN DAT WEG?
    In der Goldenen Stadt rollt der Rubel! Bekam man vor ein paar Jahren noch für 'n Appel und 'n Ei ganz Prag vor einem ausgebreitet, muss man heutzutage schon richtig tief in die Tasche greifen.
    Nichts desto trotz hält die Stadt, in der schon Männer aus dem Fenster flogen, einige künstlerische Happen für Lau bereit. Wer sich das Geld für ARTBANKA, dem verstörend gutem Museum für Moderne Kunst, sparen will/muss hat noch weitere Möglichkeiten. Die provokativen, teilweis lustigen Kunstwerke von David Cerny können in der Stadt verstreut und völlig gratis angepilgert werden. Wo? das steht hier. Foto nicht vergessen, hier lassen sich besonders geile Schnappschüsse festhalten.
    - Kitsch & Kunst EUR 0.
  • KULTOUREN BIS DIE FÜßE BRENNEN - DIE ROYAL FREE WALKINGTOUR.
    Wer viel sehen will, nicht nach einem Kilometer laufen einen Herz - Kreislauf Kasper erleidet und auf Sagen und Legenden steht - darf sie nicht verpassen: Die Royal Free Walking Tour. Charismatische Locals (meistens Erasmusstudenten) jagen einen quer durch die Stadt und versorgen einen mit allerhand Input mit Fakten und Geschichten die eben nicht im Lonely Planet stehen. Die Tour geht über drei Stunden und ist auf Englisch (aber definitiv gut verständlich) und ein absolutes Muss bei einer Prag Reise. Wiiirklich! Die Tour ist quasi umsondt. Am Ende gibt es nämlich nebst Standing Ovations für den Tourguide nämlich noch einen kleinen Obolust nach eigenem Ermessen.
    - Treffpunkt 2x täglich an der Astronomische Uhr bei den Jungs mit dem gelben TShirts und Schirmen. Weitere Infos hier. TIP für die Tour EUR 5.

  • GEGESSEN WIRD WAS AUF DEN TISCH KOMMT - ESSEN IN PRAG
    Natürlich kann man zum Italiener um's Eck oder sich das Running Sushi reinschaufeln. Aber die Hauptstadt an der Moldau mag's deftig. Böhmische Küche ist fettig, üppig und scheiße lecker. Und eine gute Unterlage für den tödlichen Becherovka und Absinth. Wer's gestylt mag und nichts gegen ein lautes Stimmengewirr hat, geht in die "angeschossene Gans" Potrefena-husa.
    Die beste Aussicht gibt es zum Dinner im Tower Prag. Dann unbedingt einen Aperitif zum Sonnenuntergang trinken. - Hauptgang und Dessert um die EUR 20 - 30. 
    Achtung Fettnäpfchenfalle: In der Tschechischen Republik ist es absolut unhöflich während des Essens zu reden. Gequatscht wird vor und nach dem Essen. Und nur nicht vorher das "Dobrou Chut" (Mahlzeit) vergessen, das ist dort absolut verpönt.
    Meine allerliebste Sparfuchs Alternative: Sich in einem Billa vor Ort mit Brot und Wurt und Käse und Wein (viiiiel Wein) eindecken und zur Lennon Mauer pilgern. Super um nochmal die Kamera rauszuholen und sich anschließend zum Sonnenuntergang an eine der kleinen Mauern nebenan niederzulassen, Touris zu beobachten und ein spontanes Picknick einzulegen.
    - Picknick bei Billa mit Fusel Wein EUR 10.
  • COOL KIDS NEVER SLEEP - DAS TSCHECHISCHE NIGHTLIFE
    No one looks back on their life and remember the nights they had plenty of sleep.
    Und genau deswegen heißt es: Auf in's Getümmel. Wer Leute kennen lernen will, Schnäpse hinterkippen will und durch verschiedene Bars hopsen mag dem sei die PUB CRAWL der Royal Free Walking Tour empfohlen. Mit Abstand die Beste Pub Crawl.
    Ja, es mag etwas Touristisch sein, aber die Engländer saufen einen ordentlich untern Tisch und heizen die Stimmung selbst noch beim monatlichen Theologen Stammtisch ein.
    Man bezahlt für die Tour und wird wieder von einem charismatischen, netten Guide durch Prag's Nachtleben gejagt. Die Tour ist nicht ganz billig, man wird jedoch aber (kostenfrei) schneller abgefüllt als bei jedem Berliner Flatrate Saufen. - Pub Crawl jeden Abend ab 8 & 9 Uhr in der Pub Crawl Bar in 24 Dlouha St. für umgerechnet EUR 19.
    Wer es elektronisch, verranzt und authentisch mag dem sei der Bunkr Parukarka an's Herz gelegt. Geschichte mal anders als bei N24. Der zweite Weltkrieg ist vorbei und der Graffiti beschmierte Bunker immer noch brechend voll. Verschwitzte, leicht bekleidete Menschen schütten sich die Drinks auf die Schuhe und einfach jeder wird von der Stimmung mitgerissen.  Es gibt billiges Bier aus undichten Plastikbechern, der Bass der Musik haut deinen Pulsschlag durcheinander und du verlierst jedes Zeitgefühl auf der Tanzfläche. Und wenn du noch einen Pulsschlag wartest hörst du beim Verlassen des Clubs das Vogelgezwitscher und läufst dem Sonnenaufgang entgegen. Und das, das ist Prag, Baby! - Club Eintritt zwischen EUR 0 & 5 


Aufgepasst? Richtig angestellt gibt's ein Wochenende in der goldenen Stadt an der Moldau schon für EUR 84. Bleibt also noch genug Taschengeld übrig um Opa noch Oblatten mit zunehmen! 

48h.. in PRAHA! {How to travel to Prag für Sparfüchse}

21. Oktober 2013

Von der Woche gelernt:

  • Wenn du glaubst es geht nicht mehr, muss schnell ein Fläschchen Spritz daher!
  • Glitzernagellack ist wie ein schlechter One Night Stand.
    Im Dunkeln noch gut und dann schwer loszukriegen.
  • Ein neues Notizbuch ist ein Stück weit ein neues Leben. Ein bisschen.
  • Wir spüren. analysieren. denken. warten. hoffen.
    Aber eigentlich sollten wir mal machen. 

schWEISHEITEN KW#42

20. Oktober 2013


Ich spiele gern.
Uno, Dame und an guten Tagen auch mal Trival Pursuit.
Viel lieber spiele ich aber mit meinem Auftreten.
Komme ich am morgen mit rosa Lippen und adretter Flechtfrisur um's Eck, überrasche ich am Abend mit Out of Bed Look und dramatischen Smokey Eyes.
Ein kurzer Pinselschwung und änderst deine Wirkung. Selbstbewusst. Erwachsen. Verführerisch.
Oder, in unglücklichen Fällen, so billig wie Gina Lisa Lohfink.

Bei Douglas am MAC Counter spüre ich ein Freiheitsgefühl dass wahrscheinlich nicht mal Kate mit Ihrem Leo, vorne am Bug des bald absaufenden Kutters, spürte.
MAC gibt mir das Gefühl mit einem neuen Lippenstift mir ein neues Ich aufzuschmieren.
Coral Bliss macht aus mir die gute Zuhörerin, die Leseratte und die Filofax- Nutzerin.
Mit Chili auf den Lippen überhole ich Traktoren auf der einspurigen Landstraße, esse Fast Food ohne Reue und tanze die Nächte durch.

Ich mag ein naives Selbstbild haben, ein labiles Selbstbewusstsein welches ich mir mit Lippenstift aufpoliere und ich hätte definitiv mehr auf meinem Sparkassen Kinderkonto wenn ich nicht meinen halben Monatslohn der Kosmetikindustrie in den Rachen schmeißen würde. 
Aber heute, heute ist mir das egal.
Denn heute bin ich Diva.
Und jetzt auch pleite. 



THE SECOND FACE


Der Großstadtdschungel scheint mich zu verschlingen. An meinen letzten Tagen in der Stadt scheint es als würde alles etwas lauter, schneller und größer zugehen. Nürnberg will mich noch einmal auffordern, alles mitzunehmen, besonders viel Leben einzupacken, an dem ich die kommenden 6 Monate wieder zerren kann. Das Postfach quillt über, die To Do Listen werden länger und ich hangel mich, ganz Jane, von einer Liane zum nächsten Termin, nur um nichts zu verpassen.
Um gegen den Dschungel anzukommen gibt es nur einen Trick:
Leoparden Pulli an und dann getarnt als geschmeidige Wildkatze dem Abenteuer hinterherjagen.
 Pulli: Mango // Shorts: H&M // Kette: H&M

THE WILD ONE

19. Oktober 2013

 Jacke: asos // Hose: Zara // Gürtel: Liebeskind // Schuhe: Buffalo
Seit 133 Tage arbeite ich nun im Home Office. Ich stehe nie pünktlich auf, putze mir an guten Tagen schon vor Dienstbeginn die Zähne und haue dann im Schlafanzug in die Tasten.
Home Office klingt natürlich verlockend. Du könntest zum tippen 'ne Fluppe anzünden und keiner sagt was. Freitag um 12 das Dosenradler öffnen und mit dir selbst auf's Wochenende anstoßen. Laute Pupse und schreckliche Popmusik lösen das Bürogetuschel ab. Und -hallelujah- keine Sau interessiert es dass du nun zum 4ten Mal hintereinander die ausgebeulte, aber kuschelige, Jogginghose von Superdry anhast.
Hach, so kann es bis zur Rente doch weiter gehen.
Nein, bitte nicht.
Denn nach spätestens 133 Tagen kann ich behaupten: Obachd, du resozialisierst.
133 Tage lang ohne Büroklatsch und Nachschminken in der Kaffeeküche. 133 Tage ohne nennenswerte Ansprache und verdammte 133 Tage ohne meine geliebte Kollegin Martha.
Und heute, da setze ich mal wieder ein Zeichen.
Am Tag 134. Da werden die Lippen mit MAC's Diva bepinselt und mal in Salonfähige Kleidung geschlüpft.
Als modische Guerillakämpferin gegen das Home Office Verwahrlosen. Büroklatsch gibt es von meiner Bunte App. Und in Selbstgesprächen mit meinem imaginären Freund Bifi war ich schon als 3 Jährige geübt.
Jetzt stell ich mir noch ein Foto von Martha auf und dann - ja, dann kann ich so weiter machen. Bis zur Rente. Oder zumindest bis nächsten Monat, bis ich wieder in mein Büro kann.

Take a break... take your army pant!

18. Oktober 2013

Nürnberg - Ein junges, sehr blondes, Mädchen wurde am Donnerstag, 19:32 Uhr nach Mitteleuropäischer Zeit, bei seinem monatlichen NEON Kauf und Süßigkeitsraubzug im REWE Markt, Langwasser, von allen guten Geistern verlassen.
Als das selbsternannte Modemädchen zielstrebig die Filiale kurz vor Ladenschluss betrat,war es mit einer ec Karte und schlechter Laune ausgestattet. Keiner der Angestellten oder Kunden bemerkte tatsächlich, welche Gefahr von der Kaufwilligen ausging.
Völlig überraschend blieb die Blondine beim Weihnachswarensortiment der Lebensmittelkette stehen um nach Minuten des Zögerns jeglichen Stolz über Bord zu werfen um nach Spekulatius und Kinderpunsch zu greifen. Nachträgliche Untersuchungen haben ergeben dass dies ein reiner Impulskauf und keines Falls geplant war.
Die Käuferin ist im Moment zu keinem Statement bereit.



Ooops ... I did it.

17. Oktober 2013

Vom Wochenende gelernt:

  • Der Herbst fängt dort an, wo der Minirock aufhört
  • Wasserfest heißt nicht Regenfest. Zumindest nicht bei Catrice.
  • Ned g'schimpft ist scho gelobt!

schWEISHEITEN KW # 41

14. Oktober 2013

Es gibt Dinge die kann man nicht kaufen.
Auch nicht mit Master Card. Zumindest nicht mit meiner bunt bebilderten Master Card und nicht ohne vorher den Bausparer aufzulösen.
Und natürlich sind es immer die unerreichbaren und unbezahlbaren Dinge im Leben die man in seinem Besitz wissen möchte. Das war doch schon so am Schulhof, mit dem Jungen aus der Oberstufe und der selbstgedrehten Zigarette im Mundwinkel. Nach dem hat man sich, gerade als Siebtklässlerin, doch auch so sehr verzehrt. Und er war unerreichbar.
Und dann, sind wir größer geworden, konnten selbst unsere Zigaretten drehen und waren auf einmal nicht mehr so leicht zu faszinieren von dahergelaufenen Schulhofjungen.
Dann musste etwas neues, unerreichbares, her.
Die Trapeze Bag!
Doch was tun, wenn sich zwischen dir und der absolut notwendigen Trapeze Bag ein Abgrund von EUR 1750,00 auftut und nicht nur ein paar Kameraden und coole Jungs?
Dann heißt es jede Chance am Schopfe packen.
Und die Chance hat sich nun, wie ein Engelchen, das nackig in einem Lichtstrahl vom Himmel fliegt, ergeben.
Die Engelchen, oder weitläufiger bekannt als die Herrschaften von rundum, verlosen nun eine Traumtasche von Céline. Und sie wollen noch nicht mal unsere Seele dafür! Das Geheimnis rund um den eigenen Tascheninhalt zu lüften, reicht Ihnen vollkommen. Hach, wäre es mit dem Schulhofjungen damals nur so leicht gewesen!




Ihr wollt auch eure Traumtasche gewinnen? Dann ab auf die Seite von rundum. Otto hat nicht nur ausgefuchste Werbespots sondern auch einen Blog. Der deckt so jedes Altagsspektrum ab. 

Hallo Céline... komm zu Mama!{rundum Gewinnspiel}

9. Oktober 2013

Dann wenn Palina Rojinski mit Ihrem verruchten Augenaufschlag und dem schäbigen Babuschkalook um's Eck kommt, wenn Friedrich Mücke auf seiner Gitarre Dorogoi Dlinnoyu spielt und ich über osteuropäische Werbereklamen vom Mix Markt in meinem Briefkasten stolpere.
Spätestens dann bekomme auch ich Lust auf den Ostblock.
Auch wenn mein Eiskunstläufer Name darauf hindeutet, meine Namensgebung fand weniger durch osteuropäische Wurzeln als durch unglückseelige Auswahl meines Vornamens statt.
Und so bediene ich mich nicht an bekannten Traditionen, sondern wilden und bunt gemalten Klischees, wenn ich von einem wilden, russischen Leben träume. Mit durchzechte Nächte, Wodka Shots und Pelzmützen, Moskauer Mode und metallic rosa Lippen. Und gekleidet in diesem Shabby Chic.
Ob ich selbst als Babuschka durchgehe? Ich glaube nicht. Aber zumindest falle ich in dem Look in Nürnberg Langwasser, dem heimlichen Russen Gheddo, weniger auf als in meinem sonstigen Look.
Und wenn ich noch ein wenig am authentischen Привет! arbeite, ladet mich die Muddi von gegenüber bestimmt bald auf Borschka und Wodka ein.






Rock: H&M (so last season) // Pulli: Second Hand // Schuhe: Zara // Schmuck: Dryberg/Rolex/Vintage

RUSSENDISKO!


Deutschland. Alaska. Und bald den Rest der Welt.
Achtung, miteinand! Beate ist auf dem Vormarsch.
Seit 2008 wird die modische Tierfreundin nun schon bei Ihrer Suche nach der markerschütternden Liebe begleitet. Und lässt seitdem auch mein Herz regelmäßig höher schlagen.


Alle Modefreunde da draußen aufgepasst! Wer Beate nicht nur Sonntag Abend folgen möchte, sondern auch auf Ihren modischen Pfanden wandeln will, wird jetzt mit Inspiration versorgt.
Und dann, meine Damen, klappt's auch mit der Großen Liebe! "Let's go vorwärts!"


Beate



GET THE LOOK - BEATE

6. Oktober 2013

Ganz manchmal, da sehe ich, in den Hochglanzmagazinen unserer Zeit oder in einem spektakulären Blockbuster, ein Outfit, ein Accessoire, ja manchmal nur einen Schuh aus vergangenen Tagen und alles schreit in mir :
BRAUCH ICH!
Wenn ich diese wunderbaren Stofffetzen so drapiert an einem unterentwickelten Backfisch sehe, da träume ich mich selbst in die Robe rein. Lasse meinen Tagträumen freien lauf und spinne mir zusammen wie ich so wunderbar, zeitlos gekleidet im Aldi meines Vertrauens stolzieren würde. Meine Tagträume finden je doch ein jähes Ende: Kurz gegoogelt, da zieht dich der Preis, den man für ein Antikes Stück hinblättern soll, mal ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.
Da weder meine Kreditkarte, noch ich für weitere Abenteuer bereit sind muss dann eben improvisiert werden.
Und während sich alle anderen durch die Second Hand Läden dieser Gefilde wühlen statte ich Oma und Opa mal wieder einen Besuch ab. Neben dem besten Essen der Stadt gibt es dort noch ein weiteres Highlight: Oma's Altkleidersammlung! Modische Eskapaden aus den 70ern, zeitlose Klassiker, alles verstaut bei der Oma am Dachboden. Für mich ausgefuchsten Hippie ein wahres Paradies.
Und so fand auch dieses lange Strickjäckla zu mir. Fix neue Knöpfe angenäht und angezogen.
Kann ja sein dass mich jemand für ein Hochglanz Magazin ablichten will.


Cardigan: Oma // Kleid: New Yorker (last, last season) // Hose: Mavi // Stiefel: Prada // Kette: Schmuckrausch

THE BURGUNDY CARDIGAN

5. Oktober 2013

Wenn es ein modisches Accessoire gibt, dass uns einiges erspart hat, dann wohl der Keuschheitsgürtel. Ähnlich sexuell stimulierend, beim männlichen Geschlecht, wie ein paar ausgelatschte UGG Boots, haben Frauen rund um den Globus sich mit diesem Prachtstück wohl einiges erspart.

Man stelle sich vor:
Burgfrollein versaut sich die Abende nicht damit, hinter dem Fenster auf den angebeteten zu warten und seinem eventuellen Gesang zu lauschen.

Keine stundenlangen, nervenaufreibenden Gespräche, mit Rotwein und Gauloises, zwischen den Kammerzofen. Kein Analysieren warum er nicht zurück ruft. Oder keien Brieftaube sendet.

Kein Verzehr von sieben Packungen Mini Dickmanns innerhalb eines Rosamunde Pilcher Filmes.

Christian Grey muss mit seinem Frl. Steele ins Kino gehen ohne sich dabei an Ihr zu vergehen.

Es ist erstaunlich, mit welchen Methoden, Tricks und Kalorien wir Frauen uns davon abhalten, nach dem Beischlaf mit einem Mann, diesen zu kontaktieren.
Und dann, dank eines kleinen Gürtels, wird diese Problematik nun völlig hinfällig.
Denn selbst wenn es dem Herrn gelingen sollte dich in die Kiste zu quatschen, hat er keine Chance.
Kommt nicht an's fokussierte Ziel ran. All die guten Vorsätze, die ganzen Ratschläge, die man uns schon in der Bravo Girl einhämmerte, können nun rücksichtslos beherzigt werden. "Keinen Sex vor dem 7ten Date". "Nur küssen, nicht fummeln". "Halte ihn hin, dann wirst du interessanter." Was sich in der Theorie noch leicht anhörte war in der Praxis schier nicht umsetzbar!
Und deswegen, liebe Leute, plädiere ich für die Einführung des Keuschheitsgürtel. Nicht die gruselige Version, die schon Robin Hood zum verzweifeln brachte, sondern die modisch interpretierte.
Gürtel mit Schnallen, so groß wie die Füße von Paris Hilton!
Ohne weiteren Klimbim. Und auch wenn nicht so effektiv wie die Gruselversion von anno dazumal, setzt er doch zumindest ein Zeichen: Jungs, aufgepasst!
Den rest regeln wir dann selber. Haben ja von Alice Schwarzer einiges gelernt.

Top: H&M // Hose: Ambiente // Schuhe: Beverly Feldman // Gürtel: von Omi

DER KEUSCHHEITSGÜRTEL

4. Oktober 2013

Tosender Applaus. Mit der traumhaft raschelnden Robe gleitet Sie, vorbei an den Stars, Richtung Bühne. Aus dem Augenwinkel heraus entgeht Ihr natürlich nicht der lüsternen Blick von Til Schweiger, ein Lächeln umschmeichelt Ihre Lippen und die Augen funkeln geheimnisvoll. Als Sie die Bühne betritt tobt die Menge, steht auf und gibt Ihr Standing Ovation. Florian David Fitz, der die Laudatio hielt, begrüßt Sie mit Bussi links, Bussi rechts, nicht ohne Ihr dabei in's Ohr zu raunen wie "unglaublich scharf" Sie heute aussieht und er mit Ihr wahnsinnig gerne, natürlich nach der Verleihung des Preises, in seinem braunen 911 Carrera, an's Ende der Welt fahren möchte.
Sie gleitet zum Pult und als der Applaus verstummt, setzt Sie an:
"Daaaanke. Der "Liebster AWARD"! Ich habe damit so gar nicht gerechnet! Der größte Dank gilt dabei vorallem der zauberhaften Kirsten von "The Dress Bakery", die mir nicht nur den Preis verlieh, sondern die mir auch diesen wunderbaren Fummel auf den Leib geschneidert hat. Auch ein großer Dank an meine zauberhafte Mami, meine Inspiration, meine Muse....."

Ja, im Kopf hätte ich's schon! Und, auch wenn nicht die raschelnde Robe, sondern der verwaschene Schlafanzug heute morgen mein Traumkörper umschmeichelte, hätte die Freude nicht größer sein können als ich die Mail von Kirsten gelesen habe, die mich tatsächlich für den "Liebster Award" nominiert hat.
(Was das ist? Das lest Ihr am besten bei Ihr selbst hier.) Die virtuose Nähmaschinen - Akrobatin mit der Bilderbuch Familie (wirklich, die sehen alle aus wie aus dem Nutella Spot!) ist nämlich selbst Preisträgerin des Blogger Awards. Und um alles ordnungsgemäß zu machen, beantworte ich natürlich gerne Ihre Fragen. (Tja, es gehört schon etwas mehr dazu als eine Dankesrede zu halten und literweise Champagner zu schlürfen wenn man eine Preisträgerin ist!)

Warum hast du einen Blog eröffnet?
Der Gedanke war schon länger da, ein virtuelles Ventil für meine Schreibeslust und meinem Faible zur Mode zu schaffen. Da ich aber beruflich genug damit bedient war, Social Media Kanäle und Blogs zu füllen, war die Motivation, am Abend nochmal vor dem Rechner zu sitzen, einfach übermannt worden vom Verlangen nach Trash TV und der Couch. Und dann? Dann hat mir meine narzisstische Selbstdarstellung den letzten Anstoß dazu gegeben.

Was ist das Ziel deines Blogs?
Mir einen eigenen Raum schaffen in dem ich mich austoben kann. Wenn es jemanden gefällt ist das natürlich besonders schmeichelhaft, jemand inspiriert wird noch besser. Das stand aber, ehrlicherweise, nicht im Fokus.

Wofür hast du ein besonderes Talent?
Ich singe wahnsinnig beschissen, bin untalentiert im Umgang mit Haarstylinggeräten und wirklich verdammt grobmotorisch veranlagt. Auf den ersten Blick würde ich vor Dieter Bohlens Jury komplett versagen.
Aber, nach 7 Gläsern Hugo, bin ich nicht mehr zu halten.  Denn versteckt habe ich ein ganz besonderes Talent:  meine zauberschöne Karaoke Darbietung von Helene Fischer Songs.

Was sind deine Must - Haves für den Herbst?
Ein großer Becher Chai- Latte und ein gutes Buch im Park. MAC Diva auf den Lippen.
Schwarze Lederboots. Ja, immer noch. Aber die gehen zum Sommerkleid mit der Lederjacke genauso gut wie zur Jeans. Meine Traumboots sind im Online Store übrigens bereits vergriffen. Daher meine stark melancholische Stimmung, aber die gehört ja auch irgendwie zum Herbst dazu.

Hast du einen Lieblingsdesigner?
King Karl 4 president. Isabel Marant, Givenchy, Céline und Balenciaga. Ja, im Kopf hätt' ich's schon. Die horrenden Überziehungszinsen beim Dispokredit sind da natürlich auch keine Hilfe.

Wie vielen Blogs folgst du?
Ich habe bestimmt bei bloglovin und dem Google Reader an die 50 Blogs die ich "verfolge". Wenn mich die Überschrift und das Foto aber nicht anmachen, klick ich auch nicht immer drauf. ich habe so um die 7 Blogs die ich verschlinge und richtig verfolge.

Weleche sind deine Lieblingsblogs? 
magnoliaelectric, einfach weil es ein bunter Mix an verschiedenen Themen ist und eben nicht langweilig wird.
Lilies Diary, wobei ich mich immer noch frag, warum es Lilies Diary ist und nicht Christine's.
theblondesalad, seaofshoes ... die Großen eben, die mir eines Tages Standing Ovation geben werden :)

Wie zeitintensiv ist dein Blog für dich?
So viel wie ich mir einräumen kann und es mir Spaß macht. In der regel gehen 1-2 Stunden am tag schon drauf.

Magst du gerne DIY?
Natürlich, finde ich super. Gerade was z.B. die Mädels von "P.S. I made this" treiben ist ja ungeheuerlich! Bin aber eher Grobmotoriker und kein richtiger Bastelwastel. Oftmals eile ich mit Nadel und Zwirn zur Mami in die gute Stube, die mir dann alles nach meinen Wünschen strickt/schneidert/bestickt. Danke, dafür.

Wer macht die Bilder von dir für deinen Blog?
Da werden alle eingespannt! Sei es der Superfreund, die Mami, s' Paperl oder wildfremde Passanten. Wenn ich mich in Pose schmeiß muss jeder mal den Abzug drücken.


Und nun, meine sehr verehrten Damen und Herren, lasse ich die Ehre des "Liebster Award" den folgenden Damen zuteil werden:

Die zauberhafte Anne, die Ihre Probleme mit Ihrer Domain erfolgreich behoben hat und mir zum Dank für diesen grandiosen Award hoffentlich auch so einen Zwiebelkuchen backt!

Lea & Anna, die nicht nur unverschämt wunderschön sind, sondern gleichzeitig so eine durchgerockte und coole Attitude am Start haben, dass Sie Cara Delevingne wahrscheinlich unter den Tisch saufen könnten.

Den Wuschelkopf von Resi, die uns bestimmt noch ein wenig von L'Osophère vorschwärmen mag und anscheinend einen ausgezeichneten Musikgeschmack hat!

Die märchenhafte Carolina, die niemals so doof wäre und von einer dahergelaufenen Hexe einen Apfel annehmen würde. Dafür sind Ihre Post zu klug und Ihre Outfits zu schön!

Auch an die bildschöne Kristina, Teilzeit Russin und Vollzeit Modeprofi, überreiche ich den Award. In der Hoffnung Sie findet etwas Zeit für das ganze.

Und noch Ina, um noch etwas Rock Chic und Rockabilly in den ganzen Kram zu kriegen, sowie die süße Hanna, die trotz Ihren jungen jahren oft man zum Nachdenken anregt!

Und, ausgefuchst wie ich bin, habe ich mir natürlich auch noch die Fragen überlegt:

1. Wie sieht ein typischer Herbstsonntag für dich aus?
2. Dein Lieblingssong um die Nacht durchzutanzen?
3. Der perfekte Schuh für den Herbst?
4. Was machst du wenn du nicht gerade bloggst?
5. Was macht einen guten Blog für dich aus?
6. Dein schlimmster Mode Faux- Pas? // Fehlkauf?
7. Wenn du beim RTL Punkt 12 Gewinnspiel / dem schweren Quiz von 9Live /etc. nun 2.000 Euronen gewinnen würdest, was würdest du dir davon gönnen?
8. Deine letzte Sünde?
9. Welchen Film kannst du im Schlaf mitsprechen?
10. Von wem guckst du dir heimlich immer die Outfits ab?/ Wer ist dein Stil Vorbild?

So, in die Hände gespuckt, rüschchen Kleid gerafft und die Lippen dramatisch geschminkt. Zeit für eure Preisverleihung!

LIEBSTER AWARD

2. Oktober 2013

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