Ooops... ist das schon Frühling?

Kaum komm ich von meinem Winter Wonderland Berg mal runter,
zerfalle ich auch schon fast zu staub.
Was ist da los?
Frühling im Tal!

Bei Temperaturen über 5° über der Null, greift der Durchschnitts Tiroler ja schon mal zur kurzen Hose und Mojito mit Cocktailschirmchen. Angesichts der momentanen Temperaturen in meiner neuen Lieblingsstadt Innsbruck wird wohl bald die Freibadsaison eingeleutet.
Da sich mein Körper, mangels Disziplin und Lachgummi Soft, noch eher im Bearbeitung als im Bikinmodus befindet musste der modische Frühling bei mir eben eher klassisch eingeläutet werden:
Ohne Jacke. Und mit Sonnenbrille auf der Nase.
Und da es sonst meinem Fränkischen Herz vielleicht doch wie "Jack...Jaaaack!" Dawson nach dem Untergang der Titanic ergangen wäre wurde die Jacke eben durch den 90er Flausch ersetzt. Zusammen mit dem neuen asos Röckchen und meiner Tschibo Thermostrumpfhose vielleicht kein Bikiniersatz. Aber mein fränkischer Beitrag zum Tiroler Frühlingsbeginn.







Kein Glitzer Bitzer Kleid.


Richtige Mädchen...


können sich traumhafte Pflechtfrisuren basteln oder zumindest Locken zaubern, die nach Elvital Werbung aussehen.  Künstliche Wimpern ankleben und anschließend auch wieder die Finger auseinander bringen. Mädchen schminken sich immer vor 21 Uhr ab, um Ihre Haut zu regenerieren. Mädchen essen keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr -ja, und eigentlich ziehe ich vor soviel Selbstdisziplin den Hut.
Wenn Mädchen Mädchenabende machen trinken sie Prosecco. Mit fancy und bunten Eiswürfeln. Und müssen davon nicht aufstoßen. Sie tragen super süße Kleider beim ausgehen mit passenden matchy matchy Nagellack und stolpern auch nicht auf den Bleistift dünnen Absätzen. Sie schreiben stündlich ihrem Booooyfriend dass es Ihnen supi geht und sie ihn über alles vermissen und lieben und und und. Mädchen essen -natürlich- nicht die Erdnüsse, die bereitwillig in der Cocktailbar offeriert werden. Und vor dem Schlafengehen turnen sie auch noch das easy Fatburner Workout zweimal durch.

Ich...

kann mir keine Frisur machen. Kann nur die Spitzen kaputt machen. Egal, welches Heißfrisiergerät ich in die Hand nehme - es geht nach hinten los. Ich schaffe es nicht, abends meine Klamotten gleich in den Schrank oder in die Wäsche zu packen. Ich schaff es noch nicht mal meinen Scheiß ordentlich über einen Stuhl zu legen. Wenn ich Hunger habe esse ich - ich esse eigentlich eh immer und den ganzen Tag durch.
Ich habe mir letztens eine Shape Zeitschrift gekauft. Weil dort eine "14 Tage Bikini Fit" DVD dabei war.
Nach 2 Minuten desaströser Rumhopserei musste ich vor Anstrengung weinen. Wie ein Baby.
Die Shape benutze ich jedoch ab und an als Unterlage beim Nägellackieren.
Mehr Verwendung gibt es bei mir nicht.
Bei uns gibt es auch Lieblingsgetränke: Bier. Da fängt es ja schon an. Du sitzt in der fancy Cocktailbar, mit wummernder Loungemusik und Nadja Ab del Farag am Nebentisch, und eine brüllt: "Ein Hefe!"
Wir machen keinen Hehl daraus wenn wir rülpsen müssen. Im Gegenteil. Wir tun das aus voller Inbrunst und Liebe und klatschen uns anschließend auch noch anerkennend ab um unserer Hochachtung Ausdruck zu verleihen. Und weil wir auch lieber in Ulli's Eck sitzen als bei Naddel braucht es auch keine rosa glitzer Kleidchen die nach Babystrich aussehen.

Da braucht es richtige Klamotten.

Meinen neuen Schnörkselpulli von asos. Der ein bisschen Bauchfrei, ein bisschen scheiße Geschnitten ist aber einfach superoberhammergut zu MAC's Dica passt. Meine Lederhose/leggings von der man einfach das Bier abwischen kann. Und meine "Ich tret dir ins Gemächt" Schuhe von Jeffrey Campbell.

If Mondays were shoes they'd be crocs.

Montage sind wie Crocs.
Echt fies.
Kein Wunder also dass mir am Wochenanfang nicht unbedingt die Sonne aus dem Arsch scheint und ich mit muffeligem Gesicht, einem brandneuen Pickel auf der Stirn und einem 5 Liter Eimer Kaffee ins Büro schlürfe. Und damit nicht alle gleich zum weinen anfangen wenn sie mich angucken müssen, gibt es nun für Montage einen neuen Plan: Die Brust lacht. Mit einem Smiley auf dem Pullover.
Männer schauen da ja bekanntlich eh lieber hin.











Der wunderbare Optimisten Pulli ist von Oui, die Hose wurde käuflicht bei Zara erworben. Die Thomas Gottschalk- Gedenkschuhe stammen aus dem Hause Liebeskind ebenso wie der zauberhafte Gürtel.Die kaputten Spitzen stammen von meinem Glätteisen und die Narbe wurde mir verpasst als ich mit vorgeheuchelten Bauchschmerzen den Blinddarm entfernt bekam. Das war so nicht geplant, aber an dem Abend war Elternabend. Mit den Bauchschmerzen konnte ich zumindest verhindern dass Mami in die Schule einläuft. Ich bin in diesem Jahr übrigens durchgefallen.

SNAPSHOTS #2


Kurz und gut. Es beginnt immer an der gleichen Stelle: auf dem Berg. Oder besser gesagt in dem Dorf, umrahmt von 21 Gletschern welche ähnlich bedrohlich in die Höhe ragen wie eine grau betonierte und sterilisierte Wohnanlage in Berlin Marzahn. Nur das man hier eben nicht an jeder Ecke auf zwielichtige Gestalten mit Kapuzenpullovern und Patexschnüffler trifft. Schade eigentlich.
Und dann das unfassbare: Trotz Minusgrade im zweistellinge Bereich blitzt die Sonne kurz hinter dem Gipfel hervor und kitzelt Sommersprossen auf der Nase und die Frühlingsgefühle im Herzen wach.
Und mein Herz springt bei dem Gedanken an Aperol und Sonnenbrillen. Barfußlaufen. Gänseblümchen pflücken. Und lauschige Nächte auf dem Balkon. Mit Lichterketten und Wein. Oder eben Aperol.
Doch soweit ist es noch nicht. Und erst recht nicht hier oben und so begnügt man sich eben mit dem was man hat. Bayrisches Bier, zum Beispiel. Oder das Knirschen unter den Stiefeln, wenn man in der sternenklaren, stillen Nacht aus der vollgestopften Pizzeria in den Schnee tritt und sich den Bauch mit Pizza, Pasta und Chianti vollgeschlagen hat.
Und dann gibt es noch Abende an denen man trotzig MAC's Diva auf die Lippen pinselt und auf den Kohlenhydratverzicht nach 16 Uhr pfeift. Abende an denen man den Geburtstag vom Buberle standesgemäß zelebriert und Kuchen mit Tiefkühlerdbeeren schnabuliert und Gauloises raucht und bunte Cocktails trinkt die zuckersüß schmecken und den Kopf leicht rauschen lassen.
Und wenn du dann vernebelt und vollgefressen im Bett liegst kommt die Einsicht. Dann reicht es dass wir einfach zusammen sind und uns haben, bis wir wieder Frühling haben.


mehr bebilderte Alltagsgeschichten gibt's von mir auf instagram hier











Happy Valentine!


Diese Liebe, die keine Schokolade oder abgefressene Rosen (oder das Knospending was zum 14ten für 5 Ocken das Stück verscherbelt wird) braucht.
Diese eine Liebe.
Die immer so selbstverständlich ist.
Und trotzdem sitze ich da, überlege viel zu lange ob ich dir nur eine liebe SMS schreiben soll. Oder eben schnell anrufen. Aber mir fehlen die Worte. Es kommt mir eben doch an diesem einen Tag zu künstlich vor.
Dabei braucht es ja gar nicht viel Worte.
Es ist ganz einfach.

Ich liebe dich, Mami. Es ist schön dass es dich gibt.

LOOK | LUNCHBREAK

Bevor ich mich in mein närrisches Gwand werfe, gibt es noch - stilecht mit Salamistulle und Gulaschsuppe im Take Away Format- meinen Casual Friday Look. 

Denn wie ihr alle wisst, braucht man zum Saufen vorallem eins:
- eine Freundin die die Haare beim Kotzen hält
- eine anständige Grundlage!

Happy Lunchtime, ihr Lieben! 



Be my valentine on Friday.


valentine



Wer sagt Valentinstag ist eine billige und abgedroschene Erfindung der Blumen- und Schokoladenindustrie, klaut kleinen Kindern auch zu Nikolaus die Süßigkeiten aus den Stiefeln.
Unglückliche Singles weltweit haben es sich zum Ziel gemacht, den Tag mit muffeliger Laune, übermäßigem LachGummi und Gossip Girl Konsum zu versauern. Alleine.
Und was bleibt für uns, die freudigen Amor Anhänger, übrig?
Eine verächtliche Fratze.
Aber hey, es müssen euch keine kleinen Engelchen aus dem Arsch fliegen.
Der 14. Februar ist der Tag der Liebe. Und die muss nicht zwangsläufig mit einem haarigen und rülpsenden Kerl verbunden sein.
Sondern mit den Liebsten – egal ob die beste Freundin, Mami oder die nette Kollegin. Warum Ihnen nicht mal der Start in das Wochenende versüßen?

Denn hand auf’s Herz: Lieben tun wir Sie doch mindestens genau so sehr wie den haarigen Arsch.

Vom Leben einer Halbzeit Österreicherin

Österreich hat tolle Germknödel, schöne Berge und Bipa.

Doch deswegen den Wohnsitz freiwillig verlegen und sich mit profanen Landsmännern wie Larissa Marolt und DJ Ötzi  rumschlagen?


In drei schweinekalten und schneesicheren Wintern in einem Bergdorf auf 1930 Metern habe ich mich als Piefke beschimpfen lassen, fehlerfrei Schneeketten aufgezogen und sogar eine Jahres Vignette erworben. Ich habe mich jedoch bei Laibe noch nicht daran gewöhnt am Arsch der Welt zu wohnen.
Spätestens beim dritten erfolglosen Versuch etwas von Amazon nach Österreich geliefert zu bekommen fühlst du dich heimisch: Nämlich als ausgeschlossener Schluchtenscheißer.

In einem Tal dessen Einwohner einen Dialekt sprechen der sogar als Unesco Welterbe betitelt wird sich unterm Strich jedoch so anhört als hätte man am Vortag mit einer schlimmen Angina die Chippendales bejubelt, gibt es, gerade am Anfang, schon die ein oder anderen Verständigungsprobleme.
Handelsübliche Tomaten als Paradeiser, Treppen als Stiegen und Kartoffeln als Erdäpfel zu bezeichnen ist für eine Vollblutfränkin wie mich einfach unverständlich.
Ganz zu schweigen von dieser Kaffee Sauerei.
Ein verlängerter Brauner? Oida, sag doch einfach KAFFEE dazu!

Und dann! Ladenschluss um 19 Uhr! Pah! Da shoppt sich die Durchschnitts Münchnerin grad erst warm!
Selbst im Supermarkt ist man nicht sicher. Samstag nachmittag an der M-Preis Schlange:
NERVENZUSAMMENBRUCH!
Während der deutsche Otto Normal Verbraucher sich so durch's Kaufland schlängelt heißt es bei den Ösi's Augen auf! Sonderangebote, Rabattaktionen wohin das Auge blickt.
Der meist gesprochene Satz der M-Preis Kassierer:
"In der Menge billiger, geh' nehma's nu oans, dann sparns fei gscheid."
Und der kostenbewusste Österreicher trabt nun davon holt sich eben zweites, besagtes Produkt.
In aller Ruhe. Sind's ja eh gewohnt nicht schneller als 130 km/h unterwegs zu sein.
Schlange ist ja auch nicht lang genug.

Doch so sehr ich mich manchmal über die Schluchtis wundere, Österreich hat ja auch seine guten Seiten.
Erwähnt sei das wunderbare Beatpatrol, das schönste FM4 Radiogedudel, die sympatische Bergnähe und allen voran Gösser.
Gösser, oh du meine Leidenschaft. Ich sag es, zwar als Fränkin mit vorgehaltener Hand aber, steirisches Radler das haut sogar uns Bayrischen Landsleute um.

Attention. Der Dispo wird geschröpft bis die Mutter mich bald köpft.



Wenn dieser Sale nicht bald aufhört gibt es nur noch eine Möglichkeit. Ich muss meinen Bausparer auflösen.
Da ich nun mal mehr Skihaserl als Skifahrer bin und unsere Apres Ski Möglichkeiten genau so aufregend und skandalös sind wie ein erneuter Busen Blitzer von Nackedei- Miley, verbringe ich die Abende mit Lumumba und virtuellen Warenkörben. Nächtelang klicke ich mich, Seite um Seite, durch die Onlineshops.
Packe rein. Packe aus. Und dann ein roter Banner, 4 Buchstaben. Und die Sicherung brennt durch.

Aber wie, bitteschön, soll ich mich denn in Verzicht üben wenn all die schönen Wintersachen reduziert werden? Verdammt, ich wohne in einem Skigebiet! Ich habe ein Recht auf wärmende Kleidung!
Auf diesen French Connection Mantel, zum Beispiel. In dem ich wie ein allerliebstes Bergschaf mit Ansatz aussehe.  Oder diese hammer- ober-mäßige Kette. Ich stehe eben auf dieses schlichte Design. HA! Von wegen. Gesehen bei Petra Teufel, Geliebt und Gekauft. Veni, Vedi, Vici. Cäser würde mir auf die Schulter klopfen.
Problem daran: Ich kann nicht aufhören. Und eben nicht Ski fahren.
Ich werde Peter Zwegat kontaktieren müssen.




Ein bisschen glitzer glitzer.

Ich steh eigentlich nicht auf diesen Plastikramsch.
Kaufen tu ich ihn ja trotzdem.

Und ähnlich wie Selena und Justin, führen auch der Ramsch- Schmuck und ich eine Never Ending Love Story. Bloß dass ich nicht so freizügig über unser ersten Mal plapper, wie dieser Schmutzfink.
Und so erfreue ich mich an dem Glitzer Bitzer an meinem Ohr.
Zum schwarzen Tanktop und zerschlissener Röhre.
Mit weißer Bluse und graumelierter, ausgestellter Hose.
Oder Blue Jeans und schlichtem Shirt.
Im Gegensatz zu Justin Bieber, wird es mit den River Island Ohrringen nicht langweilig.
Probiers nach dem Entzug mal, Selena.


Wenn aus der Discokugel ein Rock wird, muss es Liebe sein

Ich habe da diese Freundin. ich mag sie, echt jetzt. Aber seit ihrem Studium und dem damit gestiegenem Marihuana Konsum schrotet sie nicht nur morgens ihre Leinsamen und kleidet sich wie Rainer Langhans auf Speed, nein, in regelmäßigen Abständen werden auch immer "super- interessante" Denkanstöße zur Selbstfindung von ihr verschickt.
"Wärst du ein Fisch oder ein Kobold" ploppt es mir- völlig Zusammenhanglos & zu unmöglichen Zeiten (morgens um 7, oida!) - dann in Whats App auf.
Und da ich jetzt weniger der Typ bin, der morgens um 7 schon die erste Bong sich reingepfiffen hat, fällt mir eben auch verhältnismäßig wenig ein.
Aber heute! Dieser Triumph! Als kurz nach der Tagesschau mir die Frage "Dann wenn dein Leben in deinem vergänglichen Körper vorbei sein wird . als was wirst du wiedergeboren ?" auf dem schlauen Mobilphone angezeigt wurde, fiel ausnahmsweise auch mir mal was ein.

"Ne Discokugel, Alte!"


 Supergeiler Discokugel Rock von French Connection, bei asos im Sale geschossen // Blazer von Nice Connection, von Omi bekommen // schwarzes Tos, welches mich dicker aussehen lässt als ich eigentlich bin von Maison Scotch // "Bitte lass mich sofort nach Ibiza" Armband von Hipanema & die verrafften Ballerinas gab's zum Preis von 4 Semmeln bei Primark.





SNAPSHOTS #1


Von Frühlingsgefühlen zum Winterwonderland. In nur 56km und 85 Minuten. Scheiß Bergdorf.
Der Sonnenschein trügt, bei den Temperaturen bedarf es meine Sankerjacke und Suderdry Mütze. Cool bin ich nämlich immer nur mit Mütze. Da traue ich mich dann auch mal Aufzugsfoto's zu machen. Ausnahmsweise. Um den Coolnessfaktor beizubehalten gibt es nur ein Geheimmittelchen: Bembel. Oh Bembel, du Odenwälder Gold. Gegen zuviel Bembel und dröhnenden Schädel hilft "Queen of the day" Schoki und ein Post It von Lotte. Hach, Lotte. Du machst alles ein wenig erträglicher!
Pferdegesicht. Ist jetzt ja auch chinesisches Pferdejahr.
Kälte. Eises Arschkälte. Mit Wölkchen beim Ausatmen und blau angelaufenen Fingern und Eisblumen am Fenster. Und mir und meiner Adelheidtasse und dampfendem Kaba. Kaba, das Wort alleine erinnert mich an Bibi Blocksberg Kassetten und Pflasten an den Knien mit einem Bussi von Mami. Schluss mit Kindheitserinnerungen. Zeit für Büromotivation. Und Aufzugsfoto's. Zu zweit ist man nicht nur mutiger, sondern auch fotogener. Statement auf Wänden. Wobei wir ja alle mit diesen Wandtatoo's durch sein sollen. Bitte. Lektüre und Lichterketten. Wie Bonnie und Clyde. Oder Hanni und Nanni. Vom Zweiergespann zum Trio Infernale: Ich will keine Schokolade... von wegen! Und dann Bam Bum! Lasst's krachen! Mit Rotwein, der aus dem Keller geholt wird und die Zähne rot färbt. Mit Surf und Turf, das nicht mit popeliger Minigarnele kommt sondern mit halben Hummer. Und mit Showküche! Ja! Es war dekadent. Es war auch ein bisschen unnötig. Aber wir haben es uns verdient. Ein Grund zum feiern gibt es nicht? Gibt es doch: Wir stoßen auf uns selber an. Und nachdem man mehr Steine im Restaurant lässt kommt es auch nicht mehr drauf an: Vergib mir Mastercard, ich habe gesündigt. Bei MAC. Meiner ewigen und großen Liebe.
Und die Antwort auf die Sünde kommt sofort: von der Hölle in die Freiheit in nur 93 Tagen und mit etwas Ausmal Talent. Glanz und Gloria mit Champagner gibt es nicht nur bei Thurn und Taxis sondern auch bei uns in Obergurgl. Und auch wenn ich dachte es wird nicht besser kam es eben doch so:
München! Ampeln, Abgase und Asphalt. Das Münchner Gsindel kehrte nach 90 Tagen Abstinenz in die große Stadt zurück. Ins Zenith. Zu dröhenden Bässen und bunten Lichtern. Und Fettes Brot,. Den tiefgründigsten Poeten aus dem hohen Norden. Und meinen Helden. Es stank nach Männerschweiß und schalen Bier. ich war verschwitzt und verklebt und hatte verrauchte Augen. Mein Herz hüpfte im selben Takt in dem Doc Renz ins Mikro bellte. Die heimlich angesteckte Zigarette war schon fast runtergebrannt. Und dann kam "Die Definition von fett" Und ich war in diesen 90 Tagen nie glücklicher.

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