Angezogen...aber nicht gebügelt.


Hand auf's Herz. Ich bin eine miserable Hausfrau.
Ich bin toll darin gekaufte Cupcakes und Muffins auf einer Etagere anzurichten.
Mich dekorativ auf das Bett zu schmeißen. Und meine Kleider, wie Kunstwerke, um Möbel zu drapieren.
Alles andere überlasse ich qualifiziertem Fachpersonal:
Meiner Mutter auf Besuch, zum Beispiel.

Leider zählen bei meiner Mami aber nur ehrenhafte Werte.
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und eben Selbstständigkeit.
Und das trichtert sie mir auch schon ein Weilchen ein.
Gib mir Mühe, esse ab und an Obst. Putze mein Bad immer dann wenn es aussieht wie eine Bahnhofstoilette und mache das Fenster auf wenn es in der Bude müffelt.
Ich mach mich also ganz gut.
Aber...mit dem Bügeln, dass kriege ich nicht hin. Finde ich auch blöd.

Und so trage ich heut neben roten Beinkleid vom New Yorker, mein Bürojäckchen von Maison Scotch, Thomas Gottschalk Schuhe von Sonia Rykiel ein ungebügeltes, verkrüppeltes schwarzes Shirt.
Komm doch mal wieder vorbei, Mutti.







Hey Kathi! What's your favourite place? {A frängisch Federation}

Dahoam is Dahoam. Und da ist es ja immer am schönsten. Zumindest wenn man weit weg ist. Im Zuge meines Heimweh's habe ich bei meinen lokalen Lieblingsmädels mal nach gefragt und gebeten ihren absoluten Heimattipp auszuplaudern.
Also Kathi, zeig mir deinen Lieblingsplatz!

"Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!"
Schon Goethe war der Meinung – und dass, obwohl er doch auch so ein kleiner Weltenbummler war. Dann lässt sich diese Weisheit doch erst recht auf uns alteingesessene „Franggn“ anwenden, die wir doch tief und fest mit unserer Heimaterde verwurzelt sind.
Und diesen Sommer haben wir da – wie schon letztes Jahr – ganz besonders viel Glück, weil wir nicht mal für Sommer, Sonne, Strand oder Beachvolleyball, braungebrannte Beine und Bowle unser schönes Frankenländle verlassen müssen. Ab 16. Mai ist es nämlich wieder soweit und der Stadtstrand auf der Insel Schütt öffnet seine Tore… ähm, ich meine natürlich Liegestühle.
 An jenem schicksalsträchtigen Strand wurden in meinem Leben schon Beziehungen begonnen und beendet, Freundschaften geknüpft, WG-Mitbewohner gefunden und Enten im Pool entdeckt.

Er hat aber auch für alle anderen jede Menge zu bieten.
Denn wenn es wieder heißt „Sommer in der City“, dann kann man es sich unter echten Palmen auf Liegestühlen oder in Strandkörben auf feinstem Kaolinsand gemütlich machen. Da kommt richtiges Karibikfeeling auf. Pah, Pauschalurlaub mit Alltours kann einpacken.
Für etwas Luxus ist dennoch gesorgt: Ein Massagezelt und eine Poolbar an der sich gesetzt ein Cocktail schlürfen lässt, dass ist ja die reinste Exotik-Erotik und erfreut das Herz (auch wenn der grummlige Franke natürlich niemals zugeben würde, dass er manchmal doch etwas mehr braucht als eine Bierbank und ein Kitzmann).
In diesem Sinne... schüttelt die Handtücher aus, schmeißt euch in Flip Flops und Bikinis und sichert euch schon mal den besten Platz, denn wenn ich endlich wieder in die Heimat zurückkomme, dann werde ich den beste Liegestuhl von allen – mit direktem Blick auf die braungebrannten Beachvolleyballer und in perfekter Reichweite zum Bowlestand okkupieren und mich bis August nicht mehr wegbewegen.
… perfekt für jemanden wie mich, denn es nach einem längeren Auslandsaufenthalt eigentlich nicht gleich wieder in die Ferne zieht – aber auf das Beachfeeling verzichten könnte ich irgendwie ja doch nicht…

Foto: via frankenradar.de & Kathrin Knorr



Gerade als bekennende & ambitionierte Weltenbummlerin kennt sich die wunderbare Kathi mit schönen Plätzen aus. Als momentane Halbzeit Dänin erzählt sie nicht nur von ihren Abenteuern in Kopenhagen sondern hat nun auch gute Connections zu hübschen, blonden, blauäugigen Skandinaviern. Dass sie selbst nicht nur zauberschön ist - sondern auch einen tollen Musikgeschmack und ein Schreiberherz hat beweist sie auf ihrem Blog Downtown's Girl Diary.


Du willst mit mir deinen Lieblingsplatz teilen? Freut mich! Schreib mir doch einfach eine Mail!

Hello Holiday! Time für... Urlaubsgaderobe!

Ich hab es mir verdient.
Das habe ich heute beschlossen.

Nachdem ich in den letzten Monaten mehr Stunden im Büro saß als Lindsay Lohan auf Entzug, wurde es Zeit den Kalender aufzuschlagen und ein dickes rotes Kreuz reinzumalen.

Urlaub.
Uuuuurlaub. Mit nackten Füßen im Sand und Schirmchen im Cocktail. Mit Meeresrauschen im Hintergrund und Sonnenuntergängen auf Instagram. Mit leichtem Sonnenbrand auf den Schultern und fetziger Sommergarderobe. 

Ups. Problem. Denn neben Skianzug und Winterparka finden leichte Tuniken und Espandrilles eben nicht ihren Weg in mein abgelegenes Bergdorf. Denkste.

Geht eben doch ganz fix.
Wenn man mal kurz in die Tasten haut und sich urlaubsreif durchs world wide web klickt und dann zum Beispiel, wie ich, "kurz" bei FASHION ID hängen bleibt.
Urlaub ist nämlich auch die zeit im Jahr in der man sich nicht nur fabelhaft fühlt sondern auch so aussieht.

Nebst bunten, verspielten Hippie Tüchern die ich mir in meine Sonnen gebleichte, verzottelten Haare am Strand einflechte und offenen, leichte Sandaletten, welche die hübsch pedikürten Füßchen ins Rechte Licht rücken, ist vorallem der zauberhaften Missoni Bikini mit Animalprint gleich in den virtuellen Warenkorb gewandert.
Denn Hand auf's Herz. Bei so einem Zweiteiler kannst du dir das wochenlange Almased saufen vorher sparen. Denn mit dem scharfen Teil interessiert sich keine alte Sau mehr für eventuelle Speckröllchen!





Ooops. We are inked.



Jugendsünde. Vielleicht. Auch mit Mitte/ Ende 20 noch.
Es fing, ganz unverfänglich, mit ein paar Gin Tonics an.
Mit Gesprächen über Gott und die Welt. Mit Lachen bis die Bauchmuskeln schmerzen.
So wie es immer mit euch ist.
Wie es auch immer mit euch sein wird.
Weil ihr mich eben nicht nur mit Happy Face kennt. Sondern auch, wenn ich mal wieder mit dem Fuß aufstampfe. Und mich so aufrege bis ich zittern vom Stuhl kippe.

In der ferne, so weit weg von all den Sachen die uns eigentlich wichtig sind, die uns ausmachen oder die wir vermissen, da haben wir uns gefunden. Da waren wir füreinander da.
Auch in den ungemütlichen Momenten.
Und vor allem in den schönen.

Ich liebe jede störrische Locke an Dir, mag es wie dein Haar genau deine seelische Verfassung wiederspiegelt. Und meistens ist das eben haarsträubend.
Ich weiß dass du manchmal lieber einen besonders schönen Songtext zitierst anstatt die eigentliche Frage zu beantworten. Und eigentlich weiß ich trotzdem was du meinst, was du sagen willst.
Oder dass du eben nichts sagen willst.
Ich bin tausende von Kilometern mit dir gereist und hunderte davon ohne ein einziges Wort zu brauchen.
Noch nicht mal einen Blick austauschen zu müssen.
Weil wenn wir gemeinsam ein bisschen den Live Alben all unserer deutschsprachigen, musikalischen Helden lauschen, dann fühlen wir das gleiche. Gerade bei Clueso.

Wir müssen nicht kreischen wenn wir was besonders toll finden. Im Gegenteil. Bei solchen Mädchen- Mädchen verdrehst du eh nur abfällig die Augen. Und trotzdem magst du mich.
Du weißt ganz genau wann gediegene Weinschorlenzeit ist und wann du mir den Gin ordern musst.
Wir gucken gemeinsam schreckliche TV Sendungen und schämen uns anschließend gemeinsam ein wenig.
Nicht für uns. Sondern für die Deppen im Fernsehen.
Ich freue mich über jeden deiner unerklärlich und plötzlich auftretenden Wunschpunkte und wünsche mir jedes Mal das gleiche: Dass ich nie wieder ohne euch sein muss.

Und deswegen ist das auch keine Jugendsünde.
Sondern einfach etwas, was unter die Haut geht!





Mein Leben auf dem Berg - ohne Snapshots #4



Lieber Winter, 

ich dachte eigentlich ich könnte mich darauf verlassen.
Auf unseren Deal den wir Mitte Oktober, vor meiner Abreise zu den Schluchtenscheißern, eingegangen sind.
Du wolltest es mir nicht so schwer machen und hast versprochen auch in Deutschland bis mindestens April für eisige Temperaturen und Wollsocken Momente zu sorgen.
Aber weißt du was?

Du bist wie dieser Kerl, dem ich 14 Monate zu lang hinterhergerannt bin. Und der mir erst schöne Augen gemacht und mich anschließend im Club vergessen hat. Nicht ohne mich vorher noch um 20 Euro anzupumpen.
Unzuverlässig, grausam, fies. 

Während du mir soeben im Moment einen Schneesturm bescherst, hast du dich aus meiner Heimat vollends verpisst.
Und so sitze ich nun, in Wollsocken, mit Rum im Tee, vor Facebook und weine leise in mich hinein (wie ich das auch schon immer bei diesem Flachwichser Kerl gemacht habe) als ich all die Biergartenmomente, die nackten Füße in Ballerinas und eisgekühltes Augustiner auf meiner Startseite sehe.

Ich will auch Sommersproßen auf der Nase haben. Den ersten Bikiabdruck. Will klirrende Eiswürfel in meinem Glas hören und bis tief in die Nacht auf dem Balkon sitzen.
Verdammt, ich habe genug von Schnee und Eis und Temperaturen jenseits von gut und böse. 

Und deswegen packe ich jetzt auch meine Tasche.
Und fahre heim. Heim nach Nürnberg. 
Zu Schanzenbräu und meiner Mami. 


Weil auf die ist nämlich Verlass.


Chick Habit!


Ich bin ein Mädchen. Manchmal.
Da trinke ich auch mal Prossecco und unterdrücke den anschließenden Rülpser.
Da trage ich hohe Schuhe und Blasenpflaster.
Und da gucke ich nächtelang Sex & the City.

Aber nicht heute.
Heute trank ich kaltes Flaschenbier und Schnaps.
Haute mir 200 Gramm feinstes T- Bone Steak rein und orderte nochmal Knoblauchbutter nach.
Beschimpfte die Schnecke im Opel Astra vor mir und parkte anschließend mit einer Hand und Fluppe im Mundwinkel links rückwärts ein.
Wie eine eins.

Heute trug ich flache Schuhe. Und was für welche.
Die heißen Teile eroberten mein Herz nicht nur im Sturm, nein, sie lassen sich auch noch endlos kombinieren ohne nach Marathon Vorbereitung oder Kampflesbe zu schreien.

Das ich mir ausgerechnet bei flachen Schuhen heute Blasen lief ist wohl mal wieder Ironie des Schicksals.


 Nebst den fabulösen ASH Sneakers & der Verantwortung habe ich meine Zara Hose, einen Pulli von BOSS Orange, Sonnenbrille von ray Ban und eine Lederjacke von Rosa & Rose getragen.










BATGIRL - the blumige knight rises


Es war bei einem dieser ersten, heuchlerischen Dates.
Mit Schmetterlingen im Bauch und Schluckauf vor Aufregung.
Mit Nulldiät, damit der Bauch schön flach bleibt und 3 Stunden Eppilier- Zupf- Lackier- und Spachtel Vorbereitung.
Ja, verdammt, ich fand den Typ gut, ich fand seinen Bizeps sexy und ich war naiv.
Naiv genug dass ich „Ich auch!“ nach jedem seiner Sätze hauchte.
Dummerweise auch, als er mir verriet dass er bekennender Comic Fan sein.

Des Bizepses wegen willigte ich also ein ihn zu einer Tripple Batman Session zu begleiten.
Ich freute mich sogar ein klein wenig darauf – ja, mehr noch war ich froh darüber, von ihm nicht im Superman Kostüm zu einer Comic Convention geschleift zu werden.

Im ersten Moment war ich zumindest dankbar. Dankbar, dass Mr. Bizeps die extra großen Nachos springen lies, dankbar dass es nicht so brunslangweilig wie bei der Herr der Ringe Trilogie war und dankbar dass ich bei sechs Stunden Kinoaufenthalt keine schlimmen & verheerenden Blähungen hatte.
Im zweiten Moment war ich scharf wie Rettich. Völlig hingerissen von Christian Bale aka Mr. „Ich mach mir meinen Bierkorken mit meinen Bauchmuskeln auf“ rutschte ich nervös auf meinem Sessel herum.
Der Bizeps meiner Begleitung? Lächerlich im Vergleich zu Batman! 

Nach 3 Filmen über den Dark Knight war ich hin und weg.
Und wurde bekennender Fan.
Von Batman.
Und Mr. Nicht-ganz-so-opulent-aber-immer-noch-ansehnlicher-Bizeps.

Meine Leidenschaft zu Batman trage ich auf der Brust. Die zum Herren Bizeps zumindest im Herzen.
Alice Schwarzer würde die Nase über meine anfängliche Lüge rümpfen.
Aber die steht ja auch nicht so auf männliche Muskeln.











ANGEZOGEN: Sightseeing ohne Trekkingsandalen

Sightseeing ist was undankbares.
Also, modetechnisch mal betrachtet.
Du willst dir beim gemütlichen flanieren nicht den Arsch abfrieren, noch möchtest du bei einem kurzen Stop in der nächsten öffentlichen Damentoilette drölf Schichten von dir peelen oder gar den Mantel vollpinkeln.
Bequemes Schuhwerk ist ja sowieso ein Muss. Und meistens ja auch ähnlich schrecklich wie Olivia Jones abgeschminkt. "Kindl" höre ich meine Omi schon rufen "zieh dir was praktisches an!"
Praktisch ist ein Adjektiv welches ich nur höchst selten und ungern bezüglich meiner Kleidung benutze.
Praktisch ist Praktiker. Und der ist ja jetzt auch pleite gegangen.


 Dabei muss man gar nicht erst einen Jack Wolfskin Laden überfallen oder sich wie ein Dschungelstarlet anziehen. Es geht auch in schön! Mit meiner zerflicken (Nein, Omi, die muss nicht zur Schneiderin) Jeans von Zara, den schwarzen Sneakerwedges- welche zwar herrlich bequem sind. jedoch anschließend nicht ohne Atemschutzmaske ausgezogen werden sollten- meinem Zalando Collection Shirt, der im Sale geschossenen Closed Jacke und dem zauberhaften Tuch, welches auch als spontane Picknickdecke fungiert, von Fulvio Luparia



INNSBRUCK IN #SNAPSHOTS


Sonnenschein. Eine Stadt. Tirols Landeshauptstadt. 123.000 unverständlich, nuschelnde Einwohner. Schon als wir den ersten Coffee to go bestellen frage ich mich wer zur Hölle denn das ganze gekräccccchhhze versteht. Aber herzlich sind sie, die Tiroler. Herzlich und entspannt.
Die Berge, welche die Stadt so malerisch umringen, locken die sportlichen Studenten am Wochenende in ihre VW Kombis, vollgepackt mit bunten Snowboards und zerkratzten Ski. Erklärt mir die Backwarenfachverkäuferin. Und drückt mir einen weiteren Donut in die Hand.
Selten habe ich mich so pummelig und gedemütigt gefühlt. Sportlich bin ich nämlich nur zweimal im Jahr:
Kurz vor'm Sommerurlaub und bei der spätherbstlichen, nächtlichen Ankleidezimmer Entrümpelungsaktion bei welcher ich mindestens 3 gelbe Säcke barfuß zur Altkleidersonne schleppe.
Nichts desto trotz beiße ich genüsslich in meinen schokoladigen Kringel.
Wir schlendern durch die Gassen, vorbei an Bonbonfarbenen Wohnhäusern, vorbei am Goldenen Dachl, erfreuen uns am Vogelgezwitscher und den kleinen Lädchen. Maiglöckchen. Lila! Mehr Frühling geht nicht!
Bei Wohnart kommen wir nicht drum herum um uns mit Postkarten und Gesprächsstoffkarten einzudecken. Ich liebe den nahen Straßenlärm und das Menschengewusel, liebe die Sonne, die sich vor die Wolken schiebt und hole die Sonnenbrille raus. Sommersprossen sprießt!
Ich schließe schnell die Augen und halte die Luft an, als wir leichtsinnig am Einwaller Designer Outlet vorbei spazieren. Den Dom lasse ich links liegen, viel mehr bin ich von der niedlichen rosa Wand mit den hellblauen Fensterläden fasziniert.
Zurück ins Getümmel. Zurück zu COS und Douglas und dem üblichen, allgegenwärtigen Scheiß.
Am Sparkassenplatz kann man erst wunderbar in der Buchhandlung Haymon stöbern und anschließend bei TERESa und Chicas wunderbar sein Geld lassen.
Schließlich war man ja beim Outlet schon so konsequent.
Gegen den knurrenden Magen gibts schnell in der kostbar eine Rindssuppe mit Kaiserschöberln.
Frisch gestärkt widme ich mich nun meiner größten Sünde: Überteuerte Kosmetik.
MAC! Soviel unnötige Lippenstifte, die ich alle besitzen will/muss/soll.
Durch die Rathaus Galerie. Und wenn ich schon mal da bin. In den Aufzug. Und ganz nach oben. Über die Dächer von IBK.
Ins 360 Grad. In eine komplett verglaste Lounge im 7ten Stock. Steht dem Ausblick den die Bergisel Sprungschanze bietet in nichts nach und man spart sich aber die 9,50 EUR Eintritt.
Außerdem, so ein Spritzer am Nachmittag, so weit oben, berauscht angenehm. Hicks.

Trotz sprachlicher Barriere und anfänglichen Schwierigkeiten mit dem obligatorischen Gesucht & Gefunden Spielchen eines frauenfreundlichen Parkhauses (Kaufhaus Tyrol!) im innerstädtischen Raum, muss ich gestehen:
Innschbruck, bisch'd ned so schiach!


INNSBRUCK FÜR ANFÄNGER:
Bestes Frühstück: Breakfast Club, Maria-Theresien Straße 49
Zur Tea Time: Café Katzung, Herzog-Friedrich Straße
Unbedingt: Cocktails bei Sonnenuntergang auf der Terrasse des 5th Floor/ The Penz trinken, Adolf-Pichler Platz
Tanzbar: plan b, Ingenieur-Etzel Straße
Im Sommer: Strandbar Kranebitten, Kranebitterallee
Geld lassen bei: Petera, Rathaus Galerie oder aber bei Feinheiten, Pfarrgasse
Abends: zum essen ins Woodfire!

{Recht Echt} Frittenbude



Da gibt es diese Hypes. Das bejubeln der Modeindustrie von saudämlichen Dingen.
Und hunderte Lobeshymnen von bestochener und/ oder blinden Mädchen.
Bei den Lita's vom Herrn Campbell zum Beispiel.
Die Schuhe zaubern für einen Spottpreis von 200 Tacken einen Elefantenfuß wie man ihn sonst nur aus sehr späten, sehr widerlichen RTL 2 Reportagen aus dem Abendprogramm kennt.

Wieder so ein neuer Clou? Die Frittenshow vom Pausenclown Jeremy Scott.
Der fährt mal eben mit seinen Models durch den McDrive und verzaubert die ganze Front Row.
Man munkelt dass niemand, der was auf sich hält, nach dieser WELT-VERÄNDERNDEN Show während der Mailänder Modewoche mehr einen Instagram Schnappschuss ohne diese ausgefuchste Handyhülle knipste.

"Wooooah!" schreit nun das geimene Fußvolk. Wollen ja jetzt alle haben!
Wär ja auch ein bisschen einfach. Natürlich gibt's den heißen Scheiß nicht hier für Otto Normalo gleich um's Eck.
Daher eine recht echte Alternative, mit welcher man sich auch noch das inspirierende Werk aus dem Hause McDoof leisten kann.
Auf den Hüften trage ich meine Fritten im Übrigen auch eh viel lieber wie auf dem IPhone.


recht schmackhaft: Fritten 5 Tacken im Menü // echt: Moschino 50 Tacken // recht echt: asos für 15 Tacken



Angezogen: Kuschelwuschel Jacke


Ich glaube ich erwähnte es bereits am Rande:
Während ihr schon „Iced“ Getränke schlürft, halte ich mich noch bibbernd an meinem Heißgetränk fest. Keine Frage, ich genieße die wenigen Sonnenstrahlen auf dem Berg genauso, allerdings trage ich über dem Bikini noch etwas mehr Textil.
Meinen Skianzug zum Beispiel.
Oder aber in meine Kuschelwuscheljacke von Mango.
Das macht zwar die Grundproblematik nicht wett, lässt mich auch nicht weniger fluchen wenn ich all die schönen Biergärtenbilder meiner Bekannten auf Facebook sehe, hält mich aber zumindest warm genug wenn ich mich dazu entschließen sollte, als Protestbewegung sozusagen, meinen Kaffee mit Schuss auf der Dachterrasse zu trinken.














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