Farbenspiel des Beinkleids.

20. April 2014



Wie kommt's dass du sovieles gar nicht weißt?
Gaaahaaar nicht weißt... ?
läutete Pocahontas, das Coachella Girl meiner Kindheit, im wilden Gesang ein um anschließend Ihren Herzbuben was vom Farbenspiel zu erzählen.
Und wie so oft frage ich mich, berechtigter Weiße, ob Disney mal wieder so viel tiefgründiger ist - als auf den ersten Blick betrachtet.
Versucht das kleine Indianermädchen viel mehr Ihrem englischen Cowboy etwas über die bunten Farben des Beinkleid des Frühlings zu erzählen?
Davon wissen Männer in den meisten, nicht homosexuellen Fällen, auch gaaahaaar nicht soviel.
Ging es am Ende gar nicht um die Natur und den himmlischen Wind?
Und wenn ja, sind es wir Großstadtindianerinnen die nun die Aufklärungsversuche in Sachen modische Farbbekenntnisse starten müssen?

Zum Wohle des Weinglases welches neben mir ruht lasse ich das mit dem singen.
Komme aber nicht umhin Pocahontas alte Schnulze leise mitzusummen während ich mich schon mal daran mache der Männerwelt etwas hinsichtlich farbigen Beinkleid beizubringen.


Ich trage nicht nur aktiv zum Wirtschaftsaufschwung bei - sondern auch noch meine Jeans von one green elephant, ein Top von Berri Sportswear unterm Pullover von Zara, einem Parka von Primark und die Schuhe überhaupt von Isabel Marant.
Der Ring wurde im Schlussverkauf von Swarovski für 20 € (!) geschossen.
Mehr hingeblättert wurde für das schweineteure Armband von Hipanema
welches mich jedoch in null-komma-nichts zur blonden Pocahontras macht.
 Oder zur armen Sau.
Auslegungssache.












Es war im September 2000.
Es war mein erstes Jahr auf dem Gymnasium, ein unbeschwertes Jahr ohne Passé Composé und Imparfait und noch weit bevor ich anfing die Doppelstunde Sport am Nachmittag zu schwänzen und lieber selbstgedrehte Zigaretten rauchte.
Es war Klassensprecherwahl.
Und obwohl ich meinem Banknachbarn Michi und seinen Freunden bereitwillig meine Englischhausaufgaben zum Abschreiben vorlegte und mit den Mädels in der Pause -Spezi trinkend- die Jungs aus der sechsten abcheckte, wählte mich keine alte Sau.
Ich ging damals mit einer Stimme aus dem Rennen.
Und diese, das gebe ich heute zum ersten mal beschämend zu, stammte von mir selbst.

Es ist April 2014.
Ich trage keine Rucksäcke, stehe auch nur ungern vor sieben auf und Bus fahre ich schon lange nicht mehr. Meiner Schulzeit trauere ich nur in den ganz schlechten Momenten nach.
Und trotzdem ist es das kleine Schulmädchen in mir, dass mit dem Fischgräten Zopf und den wakeligen Knien, dass sich nervös zu Wort meldet - denn ich stehe wieder zur Wahl!

Die Mädels von insidefruits haben mich als Geheimtipp des Monats nominiert -
und nun haue ich euch an, klickt doch mal für hier mich.
Ihr wisst doch wie das mit der guten Tat am Tag und dem Karma ist, oder?
Im Gegenzug lasse ich euch auch beim nächsten Mal die Hausaufgaben abschreiben, okay? 





Click it Baby...

17. April 2014


Ich erwähnte es vielleicht schon mal am Rande:
Ich habe ein klitzekleines Konsumproblem.
Will heißen: Das Geld ist nicht lange auf meinem Sparkassen Kinder- Konto.

Ich persönlich würde mich auch nicht unbedingt als unvernünftig oder gar verschwenderisch bezeichnen.
Ich schreibe mich viel mehr der Kategorie wirtschaftlich zu.
Und trotzdem, dann gibt es auch wieder Tage, da werde auch ich zum Pfennigfuchser.
Weil der Urlaub bevor steht.
Weil ich aus versehen auf mytheresa gelandet bin.
Oder weil Alexander Wang's Kreationen ab November bei H&M hängen.

Und deswegen heißt es, stark bleiben am MAC Counter beim nächsten mal.
Denn für den Mädelsabend muss es ja nicht hundertprozentig kussecht sein (erst ab 4 Long Island Ice Teas)


{Recht Echt} Lippenbekenntnisse

16. April 2014

Vergib mir Vater, denn ich habe gesündigt.

Ich könnte jetzt meine Schuld beichten. Sie sühnen.
Werde ich aber nicht.
Ich werde fasten. Mit Wasser und Brot.
Mehr ist diesen Monat nämlich nicht mehr drin.

Vergib mir Vater, denn ich habe gesündigt.

15. April 2014


Manchmal muss es eben schnell gehen.
Da bleibt dann keine Zeit für ein Vorspiel oder weitere Höflichkeiten.
Da kommt es ja eher auf die Sache per se an.

Das gute an einem Quickie mit mir?
Keine Siffe anschließend im Schoß & jugendfrei bleibt es auch.

Ich trage nicht nur dick auf, sondern auch ein weinrotes Shirt, welches gänzlich von dem Liebeskind Schal in Schatten gestellt wird, einen Parka & ein Höschen von Mango, meine Adaption eines Brustbeutels von Liebeskind und die Dicker Boots von Isabel Marant

Angezogen: der Outfit Quickie

12. April 2014


Ich liebe Miracoli. Und BumBum Eis.
Das mit dem Kaugummistiel, wobei der Kaugummi eigentlich total bescheuert schmeckt.
Ich bekleckere mich grundsätzlich beim trinken.

Und eigentlich stört dass auch keine Sau, weil ich generell ja eh lieber zu dem altbewährten Schwarz greif.
Da kann man auch Tonnen von Mirocoli verputzen, weil die Nichtfarbe macht ja angeblich sogar noch schlank. Supergut.
Und dann gibt es Tage, da möchte ich den kleinen Fleckenteufel in mir immer etwas provozieren.
Mir mal selbst beweißen, dass ich ja doch schon ein großes Mädchen sein müsste und auch ohne Sabberlätzchen über die Runden komme.
Das klappt auch immer gut. Die ersten 10 Minuten.
Selbstredend dass die Fotos in den besagten 10 Minuten entstanden sind.



Ich trage das Herz am rechten Fleck, eine Hose von Benetton, Hacken von asos und ein Shirt und Schmuck von der Mami. 










Angezogen: Helle Hell.

11. April 2014



So eine Bikinifigur ohne Anorexie hinzukriegen - das ist kein billiger Spaß.
Horrende Gebühren für überfüllte und muffelige Fitnessstudios,
überteuerte Formula Diät Pulverchen und beim Kamp's kostet das
Eiweißbrot jetzt auch schon mehr als 3 Euro.

Natürlich reicht es dann nicht mehr für die Original Versin von Chloé.
Muss es aber auch gar nicht, der Schwede hat nämlich nachgelegt!

{RECHT ECHT} DER SCALLOPED BIKINI

2. April 2014

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