#FCfindyourlook

31. Mai 2014



Perlen vor die Säue

27. Mai 2014

Zugegeben, ich schäme mich immer ein wenig für uns Deutsche im Urlaub.
Für das Schuhwerk, für Worker Pants und beige Bermudashorts sowie für schwäbische Konversationen im Allgemeinen.
Das Fremdschämen geht manchmal sogar soweit dass ich mich mit einem schnodderigen Genuschel als Engländerin ausgebe. Um den Look zu komplettieren bedarf es auch gar nicht viel:
Fix beim Sonnenbaden die Sonnenmilch vergessen und schon nach dem Frühstück ein paar Bier hinter die Rübe kippen - für mich hellen Hauttyp ist die Tarnung dann nahezu perfekt.
Besonders toll kommt meine rotgefärbte Haut in einem schwarz weiß all over Look dann zur Geltung.
Ich trage diesmal nicht nur die Schuld an etwaigigen Hautkrebsschäden sondern auch noch meinen Rock von Unger, eine weiße Bluse und meine all time favorite Heels von Zara.








THE KOS DIARY #5 Black and white

25. Mai 2014

Müsste ich ein Kleidungsstück nennen dass mich an meine Kindheit erinnert, dann würde ich mich gegen all die bunten und raschelnden Rüschenkleider und sogar die flauschige beige Winterjacke mit dem braunen Teddybären an der rechten Jackentasche entscheiden und freudig heraus posaunen:
Ein Strampelanzug!
Noch mit 9 zwang mich meine Mami in diese grausigen Dinger, weil Mami dann wieder ihre kleine, besserwisserische Mucki Maus vor sich hat. Und sie uns beide an verschmuste und regnerische Sonntagnachmittage erinnerten, mit Kakao und Disneyfilmen.
An denen wir, eng aneinander gekuschelt, auf dem schwarzen Sofa lagen und beide alle Lieder bei "die Schöne und das Biest" mitsangen. Und ich mir immer die Augen zu hielt, als Maurice - der dusselige Vater von Belle mit der Abzockerstimme- in den Kerker geschmissen wurde.

Und auch wenn er so gar nicht gemein hat mit den Frottee Stramplern in die ich immer gesteckt wurde, der blaue Einteiler gab mir sofort wieder das Gefühl, das kleine, freche Mädchen von vor 20 Jahren zu sein.
Und was gibt es schon besseres als so unbekümmert und glücklich dem Sonnenuntergang entgegen zu tanzen?




 Ich trage zum Sonnenbrand einen Jumper von Clockhouse, eine Vintage Jeansjacke, Perlenschmuck vom Markt und meine Beverly Feldmann Wedges

THE KOS DIARY #4 the blue Jumpsuit

22. Mai 2014

Wenn mir die Betten aufgeschüttelt und Frühstückseier gebraten werden dann bin ich bei der Omi
- oder im Hotel. 

THE KOS DIARY #3 oceanis beach and spa resort

20. Mai 2014

Genug am Pool geschwitzt. Losgelaufen. Im Sommerkleid aus Lochspitze.
Einen knatternden Zweitakter ausgeliehen und losgefahren.
Ins Blaue. Wortwörtlich.
Der warme Wind schlägt mir beim Fahren ins Gesicht, ebenso wie meine trockenen und spröden Haarspitzen die unter meinem weißen Helm hervorquellen.
Geschlängelte Straßen, aufgebrochene Straßen die mich fast vom Roller fallen lassen, als wir mit 70 drüber brettern. Ich sehe das Meer. Ich schmecke es auch, die salzige Luft die sich auf die Haut legt und die permanent von den Lippen lecke.
Hafen. Bunte Boote, protzige Yachten, und ein Menschengewirr dass sich die Gassen hoch zieht, die sich alle von hier aus nach oben durch die Stadt schlängeln. Junge Griechen stehen vor kleinen Buden und offerieren Tagesausflüge nach Bodrum, nach Rhodos.
Mit bunten Flyern wedeln sie dabei vor den Nasen langsam schlendernden Touristen mit Trekkingsandalen und Tennissocken. Und die bleiben einfach in dem engen Gassengewirr stehen, versperren den Weg.
Ich bahne mir meinen Weg vorbei. Laute Volksmusik. Die Cafés die sich rund herum verstecken spielen alle die gleiche Hit CD ab, so scheint es.
Gyros Pita am Straßenverkauf. Süden Fanta, die einfach immer immer immer besser im Urlaub schmeckt. Oder anders. Weiße Häuser mit blauen Fensterläden und streunende Katzen die sich an deine Knöchel kuscheln. Zwei Männer sitzen in einem Restaurant, abseits des Getümmels. Beide lesen Zeitung, beschimpfen sich wüst um im nächsten Moment lachend mit ihren kleinen, klirrenden Rotweingläsern anzustoßen.
In einem kunterbunten zusammen gewürfeltem Shop mit krachender Musik probiere ich Armreifen an.
Das harte Plastik schabt über meine ausgetrocknete und leicht verbrannte Haut.
Ich bekomm den Armreif fast nicht mehr runter, die Verkäuferin lacht und bietet mit Ihre Hilfe an.
Mit einem Vanilleeis, das so schnell schmilzt dass es mir an der Hand herunterläuft bummel ich zurück zum Roller. Setze den Helm auf und fahr los.
Ohne Ziel, aber am Meer entlang.

THE KOS DIARY #2 One Day in the City

19. Mai 2014



Urlaub ist etwas tolles.
Eis am Stiel. Sand zwischen den Zehen.
Sonnenuntergänge und Schlemmen ohne Weight Watcher Punkte zu zählen.
Ich kann mich glücklich schätzen dass mir meine Familie, neben einem schlechten Bindegewebe auch die Möglichkeit gegeben hat, schon einiges von der Welt zu sehen - und trotzdem - oder gerade deswegen (?), so richtig Urlaub ist es für mich erst wenn ich das Meer leise rauschen höre und abends, kurz bevor der rote Sonnenball ins Wasser taucht, noch Muscheln am Strand sammeln kann.
Doch wenn sich die Wellen schäumend zerschellen und leise am Strand ausklingen - da klingen auch bei mir die Alarmglocken:
BIKINIFIGUR.

THE KOS DIARY #1 my beach shirt

17. Mai 2014


Der ein oder andere wird es sich wahrscheinlich schon gedacht haben:
So eine richtige Musterschülerin, die war ich eigentlich nie.
Die Doppelstunde Mathe am Mittwoch morgen bei Herrn A. - die verbrachte ich durchaus mit Kurvendiskussion, hatte dabei aber meistens einen großen Milchkaffee in der Hand, saß in meinem Lieblingscafé dem Azur und diskutierte nur heiß mit meiner Lieblingsbanknachbarin über die kurvigen Rundungen unserer Bikinifigur.
Mustergültig ist das natürlich keines Wegs - aber spaßiger alle mal!
Um meinem Pflichtgefühl etwas nachzukommen (& auch um mich wild durch mein Ankleidezimmer zu mixen) versuche ich mich jetzt nochmal als Musterschülerin.
Lehrer A. erinnert das Outfit auch bestimmt an meine letzte Mathearbeit: ein heilloses Durcheinander!


 Ich trage etwas dick auf und meine Do it yourself Lederjacke vom Schweden, Hacken und Bluse vom Primark, eine Hose von Bogner und eine Sonnenbrille von Woodfellas









Mustergültiger Mustermix

15. Mai 2014


Schuhe sind magisch.
Zweifelsohne. 
Frag mal die Ladies.
Gläserne Schuhe bescherten dem Aschenbrödel ihren Traumprinzen,
Dorothy konnte durch Ihre roten Schuhe wieder von Oz nach Hause gebracht werden
und das Bratwurstmadl hat eben gelbe Schuhe die auf zauberhafte Weise
ein bisschen Farbe in mein Leben bringen. Und ein dickes, rotes Minus auf mein Konto, hach, das ist der Stoff aus dem Märchen geschrieben sind!










THE YELLOW BASKETS

11. Mai 2014

Aufgepasst!
Ich mach jetzt nämlich blau!
Habe ich das Blau machen schon während der Schulzeit perfektioniert,
hat man mich die letzten Jahre einfach nur blau angetroffen.
Nicht immer geplant, uferte so der ein oder andere Abend schon mal aus.
Die Überreste unseres letzten Mädelsabend , zum Beispiel, würden jeden Außenstehenden zu der Annahme führen wir hätten uns die Bloodhound Gang eingeladen.
Und als ich den letzten Schluck des billigen Fuselweins am Folgetag, zusammen mit 2 Paracetamol, weghaute da dämmerte es mir:
Sind die Mitzwanziger denn nicht die Zeit in der man sich weiterentwickeln und ausprobieren sollte?
In der man noch getrost umsatteln kann, spontan einen anderen Weg einschlagen darf und getrost mit den Konsequenzen alleine klar kommt?

Und deswegen bin ich jetzt mal nur in modischer Sicht blau wie eine Haubitze.



 Ich trage niemanden etwas nach und meine blaue Hose von Hallhuber, Schuhe & Pulli von promod, Jacke von Vera&Lucy und eine Kette von der Italiener




THE BLUE PANTS

8. Mai 2014

Manche Dinge, die lernt man nicht von einem besonders pfiffigen Ratgeber oder einer Kurt Tepperwein CD.
Die lehrt einem tatsächlich nur das Leben.
Als ich mich bei meinem Auslandspraktikum durch die Pariser Straßen schlug,
lernte ich schnell ein paar essentielle Spielregeln für's Überleben.
Sei schnell wenn der Schlussverkauf am Boulevard Haussmann ausgerufen wird, zum Beispiel.
Verliere dein Herz nicht an diese super schnuckeligen, blonden Jünglinge aus dem Queen's, die haben zwar Knackpo's es liegt jedoch nahe dass die süßen Hintern aus dem schwulen Club bereits reserviert sind.

Die wichtigste Lektion bete ich mir jedoch jeden Morgen wie ein beruhigendes Matra vor:
Die Mode ist flatterhaft.
Und konträr.
Nirgends zeigt sich das besser als in der Hauptstadt der Mode.

Und so griff ich heute beherzt zu meinem allerliebsten Ballerina Röckchen und im Kontrast dazu, den Overknee Stiefeln, nicht ohne ein wenig in Paris Erinnerungen dabei zu schwelgen.

Das ich letztendlich wie Frollein Spears daher komme ist ein böser Zufall.
Immerhin habe ich mir noch nicht den Kopf kahl rasiert.


Ich habe nicht nur die Spendierhosen an, sondern noch eine sehr, sehr alte Mütze & einen Rock von H&M, einen Armreif vom Chiemsee Reggae Festival, ein Zipfelding von Vero Moda, Mami's Ohrringe von Bulgari, Kette von Primark und Overknees - ebenfalls aus Mutter's Schrank geklaut.









VIVE LA FLATTERROCK

6. Mai 2014

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