31. Juli 2014

Mittwoch, 30.07.2014 - 23:57 Uhr
Wir verwenden dreimal soviel Energie darauf eine Nachricht zu interpretieren als dass wir sie vorher für die Partnerwahl aufbringen. Wir rauchen viele, schädliche Zigaretten, trinken dazu erst guten, später aber schlechten Wein, ruinieren unsere Figur durch immensen Konsum von Lachgummis und Kinderschokolade um letztendlich doch wieder etwas zwischen den Zeilen zu lesen was dort, verdammt nochmal, nicht steht. 
Was uns fehlt ist ein gesunder, emotionaler Abstand. 
Und manchmal auch das Selbstwertgefühl. 
Meines zum Beispiel, verabschiedet sich grundsätzlich bei stetig steigendem Alkoholkonsum.
Nicht selten erwachte ich nach einer durchzechten Nacht mit einem monströsem Kater und einem beschämenden Postausgang. Gibt's da auch was von Ratiopharm? 
Wenn wir reif genug sind um regelmäßig unsere Miete zu bezahlen und ebenso viel Geld für Schuhe ausgeben -wie kann es sein dass wir einfach nicht erwachsen genug sind um einzusehen dass eine unbeantworte What's App Nachricht nun mal nicht der Anfang einer "Und wenn Sie nicht gestorben sind" Sequenz ist?

Donnerstag, 31.07.2014 - 00:08 Uhr
"Du fehlst mir"
Drei Worte die alle Bedenken bei Seite werfen.
Ach, verdammt.

70ies Print Dress & Nude Heels

28. Juli 2014

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27. Juli 2014

Candy Colour Shorts & Zara Heels

25. Juli 2014

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24. Juli 2014

Bratwurstmadl auf dem Kocherlball 2014

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21. Juli 2014

Mit Fernbeziehungen ist es ja wie mit diesen Handyfreisprecheinrichtungen für's Auto - Außenstehende können dich nicht so recht für voll nehmen.
Ein bisschen mitleidig wird man immer angeguckt. Ganz so, als erwartet man dass du beim nächsten Treffen eh alleine auftauchst. Und als ob deine Erotik daraus bestünde deinem Liebsten schmutzige Sachen via Skype zuzuflüstern.
Und eigentlich haben sie ja auch Recht damit. Fernbeziehungen sind, das sei mal deutlich gesagt, eine richtig miese Sache.
Dabei möchte ich gar nicht bezweifeln dass es nicht auch seine Vorteile hat wenn der Liebste nicht nur zwei Straßen sondern gleich auf einem anderen Kontinent sitzt.
Ein schnelles Abrutschen in den gefürchteten Alltag, mit Spaghetti aus Tupperdosen, Jogginghosen und Sitcom im TV, braucht man so schnell nicht befürchten.
Man kann ja auch schlecht dem Partner, während des Zähne putzen, schnell mal die Pickel auf dem Rücken ausdrücken. Was bleibt ist der Zauber, das Abenteuer, die reine Vorstellung.
Mein Abenteuer lernte ich im Badeurlaub kennen, war 500 km von meinem schönen Nürnberg entfernt und bescherte mir eine Handyrechnung in der Höhe des Kölner Doms.
Und sicherlich, das Herz springt nicht weniger, nur weil der Liebste ein bisschen weiter weg ist.
Doch während ich in Tagträumereien versunken war & mir ersten sexuellen Erfahrungen mit ihm ausmalte -da hatte der Liebste diese schon - mit seiner Mitschülerin.
Geblieben sind vier Kilo - und die Aufforderung meine Ansprüche ein wenig zu korrigieren - und zwar nach oben. Man darf mir also ruhig zugestehen dass ich meine Zweifel an der Liebe auf Distanz habe.

Und dann kommt die markerschütternde Liebe.
Die keine Grenzen kennt. Die Vertrauen nicht in Frage stellt - weil es einfach da ist. 

Und da sind dann wirklich sämtliche Kilometerangaben egal. Da ist dann jedes Wiedersehen ein Fest
& wird zelebriert. So wie dieses Wochenende. In München. 

Nach drei langen Monaten kann ich Lotte und Martha wieder in die Arme schließen.
Endlich.



18. Juli 2014

Isabel Marant Dicker Boots & Coral Zara Dress

17. Juli 2014

Hoch Hinaus mit High Waist Chinos

13. Juli 2014

Es ist das Wetter.
Es muss das Wetter sein.
Es ist Juli und ich breche meine eigens aufgestellte "Keine Strümpfe ab Mai" Regel.
35 Minuten Nahkampf mit meinem Glätteisen werden innerhalb eines Sekundenbruchteils an der frischen Luft zerstört. Frizzgerald, sozusagen.
Das ist der Stoff aus dem Dramen geschrieben werden.

Und doch ist es mehr.
Ich habe zuviel Fast Food gegessen, die letzten Tage. Und irgendwann geht das eben nicht mehr reuelos.
Sagte auch meine Waage, heute morgen.
Ich habe meinen Job gekündigt. Habe Tiefschläge eingesteckt und sie weggelächelt.
Ich bin in drei Monaten, wenn es blöd läuft, vielleicht obdachlos.
Mein Konto ist tiefrot - nicht zuletzt wegen dieser fabelhaften neuen Schuhe.
Wer braucht denn auch Geld für eine Kaution wenn man Kitten Heels haben kann?
Vor allem brauchte ich aber Weißwein.

Vielleicht zuviel - vielleicht nicht viel genug. Zwei Gläser später stand fest:
Ich hatte einen Plan -sicherlich. Gleichzeitig war ich aber noch nie so planlos.
Ein weiteres Glas später haute ich mein komplettes Bloglayout um.

Es ist jetzt anders. Vielleicht etwas chaotisch.
Aber genau das passt gerade zu mir.





10. Juli 2014

Ein bisschen Bananenrepublik mit Crystalp Schmuck


Bratwurstmadl auf dem Grafflmarkt

6. Juli 2014

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